Auch in dieser Saison das Kryptonit – Männer 1

Zum 3. Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga ging es für uns heute zu sechst nach Wakendorf. Mit dem gleichen Spielplan der Vorrunde (VfL Pinneberg, MTV Süderhastedt, TSV Wiemersdorf) begannen wir zuerst gegen den VfL Pinneberg.

Am Anfang des ersten Satzes knüpften wir an die Leistung der vorherigen Woche an und gingen mit gut herausgespielten Bällen in Führung. Aber so wie wir nun einmal drauf sind, ruht man sich dann auf den paar Pünktchen aus und fängt sich einen leichten Ball nach dem anderen ein, sodass der erste Satz dann doch an Pinneberg abgegeben wurde. Auch im zweiten Satz ließen wir uns zunächst Zeit mit dem Punkten. Vielleicht wurde sich das Champions League Finale vom Vorabend zu sehr zu Herzen genommen, ähnlich wie dort wurde es nämlich, sobald wir im Rückstand waren, sehr hektisch. Am Ende retteten wir uns dann doch über einen Satzgewinn in den dritten Satz und gewannen diesen dann mit viel Kampf und Einsatz.

Danach ging es gegen den MTV Süderhastedt auf den Platz. Für uns ein Endgegner – wie Bowser in Super Mario, der ja tunlichst besiegt werden sollte…Nun ja, mit deutlich besserer Leistung als im Hinspiel, aber doch auch mit dem typischen „Süderhastedt-Flair“, hatten wir Mühe mitzuhalten. Ob es daran lag, dass der letzte Wille fehlte sich unter den nicht springenden Ball des Gegners zu graben oder einen Ball weniger an der Leine zu verdaddeln ist egal, für uns gab es leider keinen Satzgewinn. Game over.

Im letzten Spiel stand uns dann der TSV Wiemersdorf gegenüber. Im ersten Satz mussten wir uns nach einem harten Kampf bis zum 14:15, in dem vieles gut lief, aber eben die wichtigen Punkte nicht geholt wurden, geschlagen geben. Danach hieß es „Kämpfen Männer“ und mit viel Kampf und Willen holten wir uns dann die Sätze zwei und drei und nehmen 4 Punkte aus Wakendorf mit nach Hause. Der Motor läuft leider zumeist eben erst im dritten Satz auf Hochtouren.

Es spielten: Jörn Ratjen, Sascha Ehmke, Christian Frick, Lasse Ratjen, Kenneth Ramlow, Markus Staben

Bericht: Kenneth Ramlow