tkhJa, wieder so ein Spieltag, der für viele überraschend war und es doch nicht wirklich ist. So langsam kristallisieren sich allerdings die Tendenzen heraus.

 

Nun aber ein paar Rückblicke.

Berichte von Essel und Moslesfehn waren nicht aufzutreiben.


Der MTSV Selsingen via Facebook!

Selsingen kassiert erste Saisonniederlage

Am dritten Bundesligaspieltag musste der MTSV seine erste Saisonniederlage gegen den Aufsteiger aus Kellinghusen hinnehmen. Gegen den Gastgeber aus Hammah gewannen die MTSV-Damen souverän mit 3:0.

Im ersten Spiel des Tages traf die Mannschaft um Mannschaftsführerin Lea Viebrock auf den MTV Hammah. Hier konnte das Spiel trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit 3:0 Sätzen gewonnen werden (13:11, 11:6, 11:7).

Doch die Souveränität verschwand in der zweiten Partie. Das ganze Spiel war geprägt von Unsicherheiten auf Selsinger Seite. Durch zu wenig Druck im Angriff konnten die Aufsteiger ihr Spiel aufbauen und beliebig in der unsicher stehenden Abwehr punkten. Phasenweise konnte der MTSV in sein Spiel finden und so den zweiten Satz gewinnen. Dennoch ging das Spiel mit 3:1 verloren (7:11, 11:9, 9:11, 6:11).

Der MTSV steht derzeit mit 10:2 Punkten hinter dem VfL Kellinghusen auf Platz 2 der Tabelle.

Der nächste Spieltag findet am 14.06.2015 auf der heimischen Anlage Im Sick statt. Zu Gast sind der TSV Schülp und der Ahlhorner SV. Spielbeginn ist um 11 Uhr. Wir freuen uns auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans.


Auch am dritten Spieltag zeigte die 1. Frauen des VfL Kellinghusen mit zwei Siegen gegen den Co-Tabellenfüher MTSV Selsingen und den MTV Hammah tollen Faustball und konnten mit zwei Siegen erstmals die alleinige Tabellenführung übernehmen.

Ein Bericht von Anika Bruhn:

VFL Frauen weiter mit weißer Weste!
Am vergangenen Sonntag machten sich die VFl Frauen zum Bundesligaspieltag nach Hammah auf. Neben dem Gastgeber traf die junge Mannschaft auf den Tabellenführer aus Selsingen. Aktuell ebenso ungeschlagen wie die jungen Frauen aus der Störstadt.
Trainer Uwe Voss konnte dabei auf die gewohnten Stammkräfte Jacqueline, Lisa, Helen, Laura, Nadja undAnika setzen.

VfL Kellinghusen : MTSV Selsingen 3:1 (11:7 ; 9:11 ; 11:9 ; 11:6)
Gleich im ersten Spiel des Tages traf man auf den Tabellenführer aus Selsingen.
Gegen die bis dahin ebenso ungeschlagene Mannschaft um Trainer Danny Heitmann hatten sich die Vfl‘ erinnen einiges vorgenommen, da man gegen diese Mannschaft in der 1. Liga noch nie gewinnen konnte.

Das Trainergespann Voss/Schneider begann im ersten Spiel mitJacqueline am Hauptschlag, Anika in der Angabe, Nadja im Zuspiel undHelen und Lisa in der Abwehr.
Bei leichtem Wind und tiefem Boden kam man gut in die Partie.
Schnell führte man 5:3, ehe Selsingen ausgleichen konnte.
Doch danach konnten sich die jungen Frauen schnell und deutlich absetzen.
Druckvolles Spiel und guter Aufbau brachten eine 10:6 Führung. Selsingen versuchtezwar alles doch konnte den Satz nicht mehr drehen.11:7 aus Sicht der Störstädterinnen.
Im zweiten Satz spielte man auf der etwas abschüssigeren Seite des Platzes und alle Kellinghusener Spielerinnen hatten erhebliche Probleme mit dem Boden und der Abstimmung.
Selsingen nutzte dies im Stile einer Topmannschaft schnell aus und konnte den 2.Satz mit 11:9 für sich entscheiden.
In der Folge entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem beide Seiten sich immer wieder unter Druck setzen konnten.
Die jungen Kellinghusenerinnen hatten am Ende die Nase vorn und gewannen den dritten Satz knapp mit 11:9.
Im vierten Satz wollten die Störstädterinnen nun natürlich die Entscheidung.
Die Abwehr spielte stark und im Zuspiel und Rückschlag agierte das Team konsequent, so dass Selsingen keine Gegenmittel mehr fand. 11:6 hieß es im vierten Satz.
Das bedeutete den Sieg und der Jubel kannte keine Grenzen. Das junge Kellinhusener Team konnte erstmals den vermeintlichen Angstgegner und aktuellen Tabellenführer schlagen, aber so richtig glauben konnten es die Mädels nicht.

VfL Kellinghusen : MTV Hammah 3:1 (9:11 ; 11:8 ; 11:4 ; 11:7)
Gegen den Gastgeber sollte nun natürlich auch ein Sieg her.
Laura tauschte mit Nadja, ansonsten ließ das Trainergespann Voss/Schneider wie gegen Selsingen spielen.
Das Spiel startete ausgeglichen. Hammah´s Angreiferin Jana Rapp setzte die jungen Störstädterinnen immer wieder unter Druck.
Lange konnte Anika mit guten Angaben dagegen halten. Immer wieder schlichen sich allerdings leichte Fehler im Aufbauspiel und auch im Angriff ein, so dass Hammah zum Ende des Satzes die Nase vorn hatte. 9:11 aus Sicht der VfL´erinnen.
Durch diesen Satzverlust wurde die Motivation bei den Frauen aus Kellinghusen jedoch nur noch größer.
Hammah konnte zwar auch im zweiten Satz immer wieder Nadelstiche setzen. Doch am Ende setzte man sich mit 11:8 durch.
Im dritten Satz verletzte sich dann leider eine Abwehrspielerin Hammah´s am Knie, so dass Hammah aus dem Konzept geriet. Der Satz ging deutlich mit 11:4 nach Kellinghusen. 
Im vierten Satz agierten die Störstädterinnen weiter druckvoll und Hammah verlor etwas den Faden. 11:7 hieß es am Ende.

Damit beendete die junge Mannschaft auch diesen 3. Spieltag ungeschlagen.

Fazit: Mit erneut 4:0 Punkten und der aktuellen Tabellenführung genießt das junge Team den Moment.
Klares Ziel vor Beginn der Saison war/ist der Klassenerhalt.
Das man so gut in die Saison startete war sicherlich nicht in dieser Form zu erwarten.
Das viele Topmannschaften mit Verletzungen zutun haben, spielt dabei sicherlich auch eine gewisse Rolle, aber auch Anika fiel auf Kellinghusen Seite die komplette Vorbereitung aus. Dass man sich nun in der Favoritenrolle befindet ist sicher absolut nicht der Fall, denn in der Rückrunde werden viele verletzte Spielerinnen bei den anderen Teams wieder fit sein.
Nichts desto trotz will man natürlich weiter Punkte sammeln, denn die junge Mannschaft aus Kellinghusen hat nichts zu verlieren, sondern kann nur gewinnen.
In zwei Wochen geht es dann nach Berlin, wo man auf den Tabellendritten aus Moslesfehn und den Gastgeber aus Berlin trifft.
Am kommenden Wochenende werden dann erst mal Jacqueline und Nadja um die Nominierung zu ihrer Heim EM U18 kämpfen und Anika wird den Frauenlehrgang in Brettorf bestreiten.

 


 

Der VfK Berlin Faustball 1. Bundesliga Frauen – Hallo rote Laterne

Am dritten Spieltag trafen die Kellerkinder Ahlhorn, Schneverdingen und wir aufeinander. Klingt zumindest beim Blick auf die ersten beiden Teilnehmer komisch, die Tabelle verhieß aber Abstiegskampf.

Ahlhorner SV – VfK 1901 Berlin 3:0 (11:8, 13:11, 11:8)
TSV Jahn Schneverdingen – VfK 1901 Berlin 3:0 (13:11, 15:13, 11:8)

Aus den Satzergebnissen lässt sich schon herauslesen, dass die Spiele eng und umkämpft waren. Das enttäuschende für uns ist, dass noch nicht einmal ein magerer Satz herumgekommen ist. Wir lagen in vielen Sätzen über Spielstände von 7:4 oder 9:7 in Führung und bringen davon nicht einen Satz nach Hause.
Ob wir uns zu diesen Zeitpunkten anfingen, auf dem Erreichten auszuruhen oder die Konzentration kurz flöten ging? Fakt ist, dass wir in jedem Satz irgendwann das Punkten einstellten und dem Gegner das Spiel überließen.
Übrig bleibt ein Gefühl, dass Ulli mit dem Wort Schade in einer traurig blubbernden Comic-Sprechblase beschrieb. Eigentlich nicht schlecht gespielt, viel gelaufen, viel gerackert und dennoch nichts geholt.
Es spielten: Schubert, Birkenbach, Bork, Päßler, Wenzel, Reimer


Der Ahlhorner SV

Wichtige Siege 31.05.2015

Aufatmen beim Frauenteam des Ahlhorner SV. Im Kampf um den Klassenerhalt setzte sich der ASV sowohl gegen den TV Jahn Schneverdingen mit 3:2 als auch gegen den VfK Berlin mit 3:0 durch. Damit sicherte man sich vier wichtige Punkte, durch die man die Abstiegszone vorerst verlassen darf.

 

Ahlhorner SV – TV Jahn Schneverdingen 3:2 ( 8:11; 7:11; 8:11; 12:10; 6:11)

Den besseren Start erwischte der ASV im Spiel gegen den TV Jahn, der erstmals in dieser Saison mit der genesenen Aniko Müller an den Start ging. Angreiferin Imke Schröder setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck, sodass man mit 1:0 die Satzführung übernahm. Mit dem Seitenwechsel geriet der ASV in Bedrängnis; viele platzierte Schläge konnten vom Ahlhorner SV nicht entschärft werden. Schneverdingen erspielte den Satzausgleich und ging anschließend sogar mit 1:2 in Führung. Zu viele leichte Fehler erlaubte sich das Team in den entscheidenden Phasen, sodass das Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Satzende schließlich vom TV Jahn gewonnen wurde. Das bessere Ende hatte im vierten Durchgang wiederum das Team von Trainerin Edda Meiners. Dort behielten die Ahlhornerinnen den kühleren Kopf und profitierten wiederum von den Eigenfehlern der Schneverdinger Angreiferinnen. Entschlossen ging man in den Entscheidungssatz, in dem eine sichere Abwehr mit Sarah Reinecke und Jacqueline Zaddach den Grundstein für den Erfolg legten. Schnell konnte man mit 6:2 in Führung gehen, doch war es am Ende vor allem Imke Schröder zu verdanken, dass der Satz und damit das Spiel an die Gäste aus Ahlhorn ging.

Ahlhorner SV – VfK Berlin 3:0 (11:8; 13:11; 11:8)

Gleich zu Beginn des zweiten Spieles zogen die Berlinerinnen dem Ahlhorner SV mit 1:3 davon. Doch stetig erlangte man mehr und mehr Sicherheit und setzte den VfK zunehmend unter Druck. Mit 1:0 sicherte sich der ASV die Satzführung. Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Der Wechsel von Berlins Angreiferinnen sorgte für Unsicherheiten im Spielaufbau auf Seiten des ASV, doch zeigte man in der Schlussphase erneut die besseren Nerven. In der Verlängerung setzte sich Ahlhorn zur 2:0-Satzführung durch. Einer geschlossenen Mannschaftsleistung war es schließlich zu verdanken, dass man sich von den druckvollen Angaben von Berlins Alexandra Birkenbach nicht aus der Ruhe bringen ließ. Konzentriert agierten sowohl Imke Schröder als auch Julia Weber im Angriff. Mit 11:8 erspielte man sich auch den dritten Satz und zwei weitere Punkte. Damit landet die Mannschaft vorerst im sicheren Mittelfeld auf Platz 5 der Tabelle.
„Wir finden allmählich zu unserem Spiel. Die Absprache untereinander funktioniert immer besser, sodass wir uns heute nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen ließen. Die Erleichterung über zwei Siege ist riesig“, zeigt sich Zuspielerin Sandra Wortmann zufrieden mit dem dritten Spieltag der Saison.

 


Der TV Jahn Schneverdingen 

Beim ersten Heimspieltag gelang den TV Jahn – Faustballerinnen der erste Saisonsieg über Berlin, aber der große Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller wurde durch eine unnötige Niederlage gegen Ahlhorn verhindert.
Gegen Ahlhorn unterliefen den Jahnlerinnen im ersten Satz zu viele Eigenfehler. Somit musste man diesen mit 8:11 den Oldenburgerinnen überlassen. Danach machte sich der erste Einsatz von Neuzugang Aniko Müller bezahlt, die durch druckvolle Angaben die Ahlhornerinnen immer wieder in Bedrängnis brachte. Mit 11:7 und 11:8 gelang eine 2:1 – Satzführung. Auch im vierten Durchgang lief alles nach Plan und Schneverdingen hatte beim Stand von 10:9 den ersten Matchball. Dieser wurde jedoch durch einen überflüssigen Annahmefehler vergeben und auch die nächsten zwei Punkte verbuchte der Gast zum Satzausgleich. Zu Beginn des Entscheidungssatzes verletzte sich Abwehrspielerin Romy Jonas an der Schulter und musste durch Laura Kauk ersetzt werden. Die erst 15-jährige fügte sich aber gleich mit einigen guten Aktionen in die Mannschaft ein. Wieder waren es diverse vermeidbare Fehler im TV Jahn – Angriff, die den Ahlhorner SV auf die Siegerstraße brachten. Mit 7:2 setzte sich der Gast entscheidend ab. Auch drei Punkte der Jahnlerinnen in Folge konnten dem Satz keine Wendung mehr geben. Mit 11:6 ging der Durchgang und somit das Spiel mit 3:2 an die Gäste.
Gegen den bis dahin ebenfalls sieglosen VfK Berlin musste nun unbedingt der erste Sieg her, wollte man nicht schon jetzt den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Die Anfangsphase war von großer Nervosität geprägt. Die Hauptstädterinnen lagen schnell mit 7:3 in Führung und bauten ihren Vorsprung auf 9:5 aus. Erste jetzt gelangen dem TV Jahn einige sehenswerten Aktionen und man konnte auf 9:10 verkürzen. Mit Unterstützung des fehlerträchtigen Berliner Angriffs erreichte Schneverdingen mit 13:11 ein glücklicher Satzgewinn. Einen ähnlichen Verlauf prägte der zweite Durchgang. Berlin setzte die Akzente und dem TV Jahn unterliefen vermeidbare Fehler. Der Gast führte bereits mit 7:4, ehe ihm wieder eigene Fehler unterliefen. Bis zum 13:13 konnte sich keines der Teams absetzten und erst dann gelangen den Rot-Weißen zwei erzwungene Angriffspunkte zum 15:13. Wer glaubte, die Berlinerinnen würden nun aufgeben sah sich jedoch getäuscht. Auch in Abschnitt drei blieb es bis zum 8:8 spannend. Erst dann setzte sich die Heimmannschaft mit 11:8 durch und feierte den eminent wichtigen ersten Saisonsieg.
Erleichtert aber wenig zufrieden äußerte sich Trainern Christine Seitz nach dem Spiel: „Wir haben mit einer sehr mäßigen Leistung die ersten zwei Punkte geholt. Gegen Ahlhorn war heute mehr möglich, da der amtierende Deutsche Hallenmeister ähnlich wie wir große Verletzungssorgen hat. Der heutige Spieltag war wenig hochklassig und nicht nur aufgrund der Tabellensituation reiner Abstiegskampf. Ich hoffe, dass die Verletzung von Romy Jonas nicht allzu schwerwiegend ist und sie in zwei Wochen wieder einsatzfähig ist. Zufrieden war ich mit dem ersten Auftritt von Aniko Müller bei ihrem Debüt in unserer Mannschaft und auch die Leistung von Laura Kauk lässt für die Zukunft hoffen.“
Mit diesem ersten Saisonsieg verlässt der TV Jahn die Abstiegsplätze und klettert aufgrund des besseren Satzverhältnisses auf Platz 7 in der Tabelle. Dabei konnte der TSV Hammah überholt werden, auf den man im direkten Duell am nächsten Spieltag trifft.
Zum Einsatz kamen:
Aniko Müller, Kristin Eggert, Hinrike Seitz, Romy Jonas, Laura Kauk, Theresa Schröder
BL-Zusammenfassung Teil 3