(c) Tobias HarderDas war es nun das vorentscheidende Doppelwochenende in diese Spielzeit und einiges ist bereits gelaufen, vieles ist noch theoretisch möglich, aber praktisch unwahrscheinlich. Essel ist in meinen Augen der große Gewinner des Wochenendes und hat wohl mit den beiden Siegen gegen Berlin und Ahlhorn den Klassenerhalt im Sack. Ich habe übrigens keinen Artikel finden können in dem Essel als Topfavorit auf den Abstieg gehandelt wurde, so wie es in dem Schlußwort des Berichtes steht. Sandra Wortmann sprach von „Außenseiterposition“ im Abstiegskampf und ich davon “ Das der Abstieg zwischen VfK, Hammah und Essel ausgemacht wird“.
Ziemlich sicher wenn auch nicht rechnerisch abgestiegen ist Berlin, die nach aktuellem Stand wohl vier Siege bräuchten. Hammah hängt noch mit einem Fingernagel am Strohhalm und gerade die Leistung von Jana Rapp (hat an diesem Wochenende 20 Sätze als Alleinschläger agiert und hatte immer noch Power am Ende!)  an diesem Wochenende kann die Hammaher noch auf den Klassenerhalt hoffen lassen. Dann würde es wohl den Ahlhorner SV treffen, aber kann sich das jemand vorstellen?
Oben kann es noch ganz bunt werden. Die Spitzenteams spielen zum Größtenteils noch gegeneinander und der wiedererstarkte TV Jahn Schneverdingen hat mit Abstand das leichteste Restprogramm, wobei die Heidschnucken mit den Niederlagen gegen Schülp und Selsingen vermutlich keine Chance mehr auf die DM Quali haben werden, sofern nicht Schülp und Kellinghusen komplett sieglos bleiben.  Vermutlich wird es am Ende auf den Zweikampf Schülp – Kellinghusen um Platz 3 herauslaufen, aber alles ist möglich. Und das wir knapp (Richtung positiv) sehr gut können, haben wir spätestens in den letzten beiden Hallensaisons bewiesen. 😉
Schaun wir mal, ich bin gespannt.

TV Jan Schneverdingen

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen beendeten die Faustballerinnen vom TV Jahn Schneverdingen das Bundesligawochenende. Somit ist man zwar alle Abstiegssorgen los, aber der mögliche Anschluss an die vorderen Tabellenplätze wurde durch zwei knappe Niederlagen verpasst.
Am Samstag in Schülp gelang dem TV Jahn ein Start nach Maß. Gegen den Tabellendritten vom VfL Kellinghusen wurde der erste Satz mit 11:9 gewonnen. Kellinghusen gelang mit 11:7 postwenden der Ausgleich. Schneverdingen zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und gewann die nächsten beiden Durchgänge mit 11:7 und 11:9. Gegen Schülp knüpften die Rot-Weißen nahtlos an das erste Spiel an und gewannen Satz 1 mit 11:7. Schülp glich mit 11:8 in Sätzen aus, Schneverdingen konterte seinerseits mit 12:10. Danach ist wieder der Gastgeber an der Reihe und gewinnt den vierten Durchgang mit 11:8. Im Entscheidungssatz konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Erst beim Stand von 9:9 gelangen den Schülperinnen die zwei entscheidenden Punkte zum 11:9 – Erfolg.
Bereits einen Tag später ging es für den TV Jahn auf heimischer Anlage gegen die beiden Spitzenteams aus Moslesfehn und Selsingen. Schneverdingen übernahm gegen Moslesfehn sofort die Initiative und sorgte durch druckvolle Schläge von Aniko Müller und Kristin Eggert für den ersten Satzgewinn (11:4). Auch im folgenden Durchgang ließ man die Oldenburgerinnen nicht ins Spiel kommen und gewann diesen mit 11:5. Die Abwehr mit Romy Jonas und Theresa Schröder stand felsenfest und brachte auch schwierigste Bälle wieder zurück ins Spiel. Der dritte Durchgang war bis zum 7:4 offen, aber danach gelangen den Jahnlerinnen vier sehenswerte Punkte in Folge zum 11:4. Gegen den Spitzenreiter aus Selsingen, der zuvor sein Spiel überraschend deutlich gegen Moslesfehn mit 0:3 verloren hat, entwickelte sich das spannendste Spiel des Tages. Selsingen gewann den ersten Satz, der TV Jahn die nächsten beiden. Satz vier ging wieder an Selsingen und im fünften Durchgang sah zunächst alles nach einem Sieg für den Tabellenführer aus. Dem TV Jahn unterliefen vier Eigenfehler im Angriff und geriet mit 2:7 in Rückstand. Eine furiose Aufholjagd brachte den Gastgeber auf 8:10 heran und der Favorit wackelte gewaltig. Der entscheidenden Punkt gelang der Ex-Schneverdingerin Laura Marofke zum 11:8 und somit zum 3:2 – Erfolg für den MTSV Selsingen.
Mannschaftsführerin Hinrike Seitz äußerte sich nach dem Spieltag mit gemischten Gefühlen: „Wir haben in diesen vier Spielen insgesamt vier Punkte mehr geholt als in den Hinspielen, aber es war noch mehr drin. Durch die beiden knappen Niederlagen gegen Schülp und Selsingen haben wir nun keine Chance mehr auf die DM-Qualifikation.“ Immerhin ist der TV Jahn nun alle Abstiegssorgen los und kann den beiden letzten Spieltagen am nächsten Sonntag in Berlin sowie am 26. Juli in Schneverdingen gelassen entgegen blicken. „Wir haben in der Rückrunde gezeigt, was wir können. Das Spiel gegen Moslesfehn war unser bestes in der gesamten Saison und auch gegen Selsingen haben wir gut gespielt“ zeigte sich Trainerin Christine Seitz nicht unzufrieden mit dem Wochenende. „ Nach den personellen Problemen zu Beginn der Saison und dem miserablen Auftakt mit 0:10 Punkten müssen wir mit Platz 5 in der Tabelle zufrieden sein“ so Seitz weiter.
Dieser Doppelspieltag hat zwar in der Tabelle noch keine endgültige Entscheidung gebracht, aber erste Tendenzen sind abzusehen. Moslesfehn und Selsingen haben die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft so gut wie sicher, dahinter streiten sich Kellinghusen und Schülp um den wichtigen dritten Platz. Schneverdingen, Essel und Ahlhorn bilden das Mittelfeld. Am Tabellenende wird es für Berlin und Hammah sehr schwer, die Klasse noch zu halten. Vier Punkte Rückstand auf Ahlhorn werden nur kaum aufzuholen sein.
Zum Einsatz kamen:
Aniko Müller, Kristin Eggert, Hinrike Seitz, Theresa Schröder, Romy Jonas, Laura Kauk

VfK Berlin

Wende nicht geschafft

Am Wochenende reisten wir zum Doppelspieltag nach Selsingen und Hammah. Nach dem Sieg in letzter Sekunde gegen Kellinghusen am vergangenen Wochenende wollten wir den Aufwärtstrend beibehalten und die Liga noch mal richtig auf den Kopf stellen.

 

Im ersten Spiel gegen den TSV Essel starteten wir allerdings ähnlich wie in vielen Spielen zuvor – gute Start- schlechtere Endphase (7:11). Für den zweiten Satz hieß das, noch mal mehr kämpfen und bis zum Ende konzentriert bei der Sache bleiben- das gelang (11:8). Nur danach nicht mehr. Neben Problemen in der Defensivarbeit ließ auch die Stimmung nach und der Satz war weg (5:11). Jetzt musste ein Mittel her, dass das gute Zuspiel der Esselerinnen und den daraus erfolgreichen Angriffen zu stören. Doch wir fanden keins, weil wir im Spielaufbau nicht die notwendige Voraussetzung schaffen konnten 7:11) Schneller als wir schauen konnten, waren wieder zwei Punkte davon.
Im Spiel gegen Selsingen schien plötzlich mehr möglich. Zwar verpassten wir mal wieder den ersten Satz (6:11) doch hatte Selsingen im zweiten größere Mühe, weil wir immer besser ins Spiel fanden. Vor allem das variable Angabenspiel von Alexandra Birkenbach setzte Selsingen unter Druck, die mit Hinblick auf die DM begonnen hatten, andere Startformationen zu testen. Noch hatte Selsingen das glücklichere Händchen (9:11). Im dritten Satz fanden wir auch im Rückschlag einmal mehr die Lücke und konnten diesen mit 12:10 für uns gewinnen. Danach bäumten wir uns noch mal richtig auf und könnten zwischenzeitlich in Führung, doch
war es wieder die Endphase, die wir nicht im Griff hatten. Beim Spielstand von 9:9 blieb uns der Erfolg verwehrt und wir mussten uns geschlagen geben (9:11).

 

VfK 1901 Berlin – TSV Essel 1:3 (7:11, 11:8, 5:11, 7:11)
VfK 1901 Berlin – MTSV Selsingen 1:3 (6:11, 9:11, 12:10, 9:11)

Am Sonntag hatten wir die Möglichkeit die Pleite vom Vortag auszubügeln. Mal wieder sah ist gut für uns aus. Hammah verpatzte den ersten Satz und wie gingen 1:0 in Führung. Danach stellte uns das variable Angabenspiel von Jana Rapp vor unlösbare Aufgaben. Nichts lief mehr zusammen und Hammah sicherte sich den zweiten Satz (1:1). Im dritten Satz übernahmen wir wieder die Oberhand, weil die Taktik Hammahs Angreiferin anzuspielen aufging (2:1 Satzführung). Den Schwung konnten wir auch in den vierten Satz mitnehmen und ließen uns trotz Rückstand den Kampf nicht nehmen. Wäre da nicht die Endphase. Nach einer Auszeit von Hammah beim 9:9 standen wir mit dem Rücken zur Wand. Ein Angabenass brachte uns in die Bredouille und fehlender Druck unsererseits führte zum Satzverlust (2:2). Im entscheidenden fünften Satz gelang es uns nicht, die nötige Taktik konsequent und konzentriert zu Ende zu spielen. Wir rannten dem Spielstand aufgrund von Eigenfehlern hinterher und hatten Hammah nichts mehr entgegenzusetzen (2:3).
Im Spiel gegen Schülp war die Luft erstmal raus. Das vorausgegangene verlorene Spiel war noch in einigen Köpfen. Eineinhalb Sätze brauchten wir, um wieder reinzukommen. Doch Eigenfehler in der Abwehr und fehlendes konsequentes Spiel sorgten für keinen Satzgewinn (0:3).

 

VfK 1901 Berlin- MTV Hammah 2:3 ( 11:8, 3:11, 11:8, 9:11, 7:11)

VfK 1901 Berlin – TSV Schülp 0:3 (7:11, 8:11, 6:11)

 


 

Ahlhorner SV

Ein glücklicher Erfolg 20.06.2015

Mit einem blauen Auge davongekommen ist in der Faustball Bundesliga der Frauen die Mannschaft des Ahlhorner SV am fünften Spieltag. Nach einer 1:3-Niederlage im Derby gegen den SV Moslesfehn, sah es auch im zweiten Spiel gegen den MTV Hammah nach einer weiteren Niederlage aus. Einen 0:2-Rückstand konnte man schließlich in einen glücklichen 3:2-Sieg verwandeln.

 

Ahlhorner SV – SV Moslesfehn 1:3 (7:11; 11:2; 2:11; 10:12)
Gegen die Lokalrivalen aus dem Oldenburger Vorort lieferten sich die Ahlhornerinnen zu Beginn des ersten Satzes einen Schlagabtausch, bei dem die Moslesfehnerinnen sich erst in der Schlussphase absetzten konnten und so die 1:0-Satzführung erspielten. Ahlhorn musste an diesem Tag auf Abwehrspielerin Sarah Reinecke verzichten. Für sie spielte Nachwuchstalent Pia Neuefeind. Optimal startete der ASV in den zweiten Satz während die Moslesfehnerinnen kein Mittel fanden, im gegnerischen Feld zu punkten. Schnell ging der Satz an Ahlhorn. Den Spieß drehte die Mannschaft um Angreiferin Sabine Grüning im folgenden Satz um. Mit dem gleichen Ergebnis (2:11) erspielten sich die Gäste die Satzführung zum 2:1 zurück. Angeführt von Imke Schröder hielt man auch im vierten Satz gut mit, konnte sich sogar einen Satzball (10:9) erspielen. Anschließend zeigte sich das bekannte Bild, denn einmal mehr gelang es der Mannschaft nicht, die entscheidenden Punkte zu erspielen. Moslesfehn sicherte sich durch drei Punkte in Folge den vierten Satz und damit den 1:3-Sieg.
Ahlhorner SV – MTV Hammah 3:2 (5:11; 6:11; 11:9; 11:3; 11:6)
Völlig verunsichert zeigte sich die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners im zweiten Spiel des Tages. Gegen die hart geschlagenen Bälle von Nationalangreiferin Jana Rapp konnte Ahlhorns Defensive kein Mittel finden. Nachdem auch der Wechsel verschiedener Positionen nicht den gewünschten Erfolg zeigte, sah man sich schnell im 0:1-Satzrückstand. Ähnlich verlief auch der zweite Satz, in dem den Ahlhornerinnen zudem viele technische Fehler unterliefen. Im vierten Satz wechselte schließlich Celina Minx mit Imke Schröder und auch hier geriet man in einen 2-Punkte-Rückstand. Erst beim Stand von 5:7, als Hammah schon fast wie der sichere Sieger des Spieles aussah, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Dank einer kämpferischen Leistung rettete sich der ASV in den dritten Satz. Auch hier konnte man an die gute Leistung anknüpfen, während die Kräfte von Hammahs Angreiferin stetig nachließen. Einer geschlossenen Mannschaftsleitung hatte man den 2:2-Satzausgleich zu verdanken. Ausgeglichen gestaltet sich die erste Hälfte des Entscheidungssatzes, in dem man beim Stand von 6:5 die Seiten wechselte. Nun war das Team endgültig vom Siegeswillen gepackt und lieferte bis zum Ende eine blitzsaubere Leistung ab. Dank dieses knappen 3:2-Sieges befindet man sich vorerst weiter auf Platz 6 der Tabelle. „Diese Punkte waren äußerst wichtig. Hoffentlich gelingt es uns nun, an diese Leistung anzuknüpfen, damit wir den Klassenerhalt schnell in trockene Tücher bringen können“, wünscht sich Abwehrspielerin Jacqueline Zaddach für die kommenden Begegnungen.

 

Wieder sieglos 21.06.2015

Sonntag: Essel. In der Faustball Bundesliga der Frauen kehren die Ahlhornerinnen erneut mit leeren Händen aus Essel zurück. Sowohl gegen die Aufsteiger aus Essel unterlag man mit 1:3 als auch gegen die DM-Aspiranten vom VfL Kellinghusen (3:0)

 

Ahlhorner SV – TSV Essel 1:3 (7:11; 12:14; 11:9; 8:11)
Schon zu Beginn der Partie zwischen der direkten Konkurrenz vom TSV Essel und dem Ahlhorner SV geriet man in Rückstand. Diesen konnte man auch bis Ende des Satzes nicht aufholen. Mit 1:0 sicherte sich der Gastgeber die Satzführung. Besser ins Spiel kam man im folgenden Durchgang in dem der ASV, der auch heute auf Abwehrspielerin Sarah Reinecke verzichten musste. Nun wechselte Imke Schröder für Celina Minx auf die Position des Hauptangreifers. Jedoch gelang es dem Team nicht, eine 10:8-Führung in einen Satzgewinn zu verwandeln. In entscheidender Phase erlaubte man sich im Spielaufbau Unkonzentriertheiten, die den Ausgleich kosteten. Glücklicher agierte die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners im folgenden Durchgang. Für Celina Minx kam brachte die Trainerin nun Julia Weber. Ahlhorns Defensive agierte nun sicherer, sodass man auf 1:2 verkürzte. Im letzten Durchgang hatte man erneut zu kämpfen, viele Aktionen missglückten. Essel sicherte sich den vierten Satz und damit das Spiel zum 1:3.

Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 0:3 (5:11; 6:11; 6:11)
Die Unsicherheiten des vorangegangen Spieles legten die Ahlhornerinnen auch im Spiel gegen die Favoriten aus Kellinghusen nicht ab. Auch hier lief man schnell einem deutlichen Rückstand hinterher. Pia Neuefeind rückte nun in den Angriff, während Julia Weber die Position in der Abwehr übernahm. Erst zum Ende des Satzes gelang es, Gegenwehr zu zeigen. Doch blieb es schließlich beim , was wiederum die Satzführung für Kellinghusen bedeutete. Im zweiten Durchgang hielt man über weite Strecken mit, bis zum Stand vom 6:6 gestaltete sich der Satz völlig offen. Jugendnationalspielerin Jacqueline Böhmker erhöhte noch einmal den Druck auf den ASV und sicherte durch fünf Punkte in Folge ihrem Team somit die 2:0-Satzführung. Ähnlich verlief auch der dritte Satz, in dem man kurzzeitig sogar eine knappe Führung erspielte. Pia Neuefeind macht ihre Sache gut und punktete ein ums andere Mal im Feld der Holsteinerinnen. Am Ende unterlag man dem VfL deutlich mit 6:11 und 3:0 nach Sätzen. „Wir spielen derzeit völlig blockiert und stehen uns selbst im Wege. Die Verunsicherung im Team ist groß. Auch mental haben wir noch einiges an Arbeit zu leisten“, beurteilt Julia Weber die missliche Lage der Mannschaft.
Für den ASV bedeuten diese Niederlagen, dass es wiederum in der unteren Tabellenregion eng wird und man ohne einen weiteren Sieg in akute Abstiegsgefahr gerät. . Damit rutscht das Team in der Tabelle bedrohlich nahe an die Abstiegszone.


Moslesfehn/Ahlhorn aus der NWZ

AHLHORN/MOSLESFEHN

Einen weiteren Schritt zur DM-Teilnahme machten die Faustballerinnen des SV Moslesfehn zum Rückrundenbeginn der 1. Bundesliga. 6:2 Punkte lautete die Ausbeute des Marathonspieltags am Wochenende. Dabei gewannen die Moslesfehnerinnen unter anderem das Derby beim Ahlhorner SV, der nur eins von vier Spielen gewann und weiter in Abstiegsgefahr schwebt.

Ahlhorner SV – SV Moslesfehn 1:3 (7:11, 11:2, 2:11, 10:12). Die Gäste wirkten von Anfang an motivierter und konzentrierter. Bis auf den zweiten Durchgang offenbarte Moslesfehn kaum Schwächen, während Ahlhorn nur selten ein strukturiertes Spiel aufzog. Hinzu kamen einige einfache Fehler und schlechte Absprachen, so dass Moslesfehn nach dem verwandelten Matchball von Sabine Grüning verdientermaßen jubelte.

SV Moslesfehn – MTV Hammah 3:2 (9:11, 4:11, 13:11, 13:11, 11:3). Gegen den Tabellenletzten musste der DM-Aspirant mächtig zittern. Nach zwei völlig verkorksten Sätzen wehrte Moslesfehn im dritten Durchgang sogar einen Matchball ab. Auch der vierte Abschnitt blieb hart umkämpft. Als der Favorit diesen erneut in der Verlängerung für sich entschied, war bei Hammah die Luft raus.

Ahlhorner SV – MTV Hammah 3:2 (5:11, 6:11, 11:9, 11:3, 11:6). Völlig verunsichert zeigte sich die Mannschaft von ASV-Trainerin Edda Meiners nach der Derbyniederlage im zweiten Spiel. Gegen die hart geschlagenen Bälle von Nationalangreiferin Jana Rapp fand Ahlhorns Defensive kein Mittel. Erst beim Stand von 5:7 im vierten Satz, als Hammah schon fast wie der sichere Sieger aussah, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Dank einer kämpferischen Leistung bog der ASV das Match um. „Diese Punkte waren äußerst wichtig. Hoffentlich gelingt es uns nun, den Klassenerhalt schnell in trockene Tücher zu bringen“, wünschte sich Abwehrspielerin Jacqueline Zaddach.

Ahlhorner SV – TSV Essel 1:3 (7:11, 12:14, 11:9, 8:11). Der Wunsch der Ahlhornerinnen, die erneut ohne Abwehrspielerin Sarah Reinecke antraten, erfüllte sich in Essel am Sonntag nicht. Im zweiten Satz ließ der ASV eine 10:8-Führung ungenutzt, am Ende stand wie schon in der Hinrunde eine überraschende Niederlage gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf.

Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 0:3 (5:11, 6:11, 6:11). Die Unsicherheiten des vorangegangen Spieles legten die Ahlhornerinnen auch gegen die Favoriten aus Kellinghusen nicht ab. Pia Neuefeind rückte nun in den Angriff, während Julia Weber die Position in der Abwehr übernahm. Phasenweise hielt der ASV gut mit, hatte letztendlich aber deutlich das Nachsehen. „Wir spielen derzeit völlig blockiert und stehen uns selbst im Weg“, beurteilt ASV-Spielerin Julia Weber die missliche Lage der Mannschaft.

TV Jahn Schneverdingen – SV Moslesfehn 3:0 (11:4, 11:5, 11:4). Der wiedererstarkte TV Jahn hatte mit Nationalspielerin Aniko Müller eine überragende Angreiferin in seinen Reihen. Das musste der Tabellenzweite neidlos anerkennen. „Schneverdingen war heute einfach zu gut für uns, wir hatten keine Chance“, brachte es SVM-Spielerin Sabine Grüning auf den Punkt.

SV Moslesfehn – MTSV Selsingen 3:0 (11:7, 11:7, 11:8). Gegen den Spitzenreiter rafften sich die Moslesfehnerinnen noch einmal auf. Gute Annahmen von den Defensivspielerinnen umMichele Werth und Marisa Meyer waren die Basis für einen soliden Spielaufbau und die Punkte.


Im Norden bleibt’s spannend

Bericht der Deutschen Faustball Liga von Sandra Wortmann

Oldenburg (DFBL/saw) — Mit jeweils drei Siegen gehen die Teams vom MTSV Selsingen, SV Moslesfehn, dem TSV Schülp sowie dem VfL Kellinghusen aus dem Doppelspieltag-Wochenende hervor. Eine ausgegliche Bilanz haben der TV Jahn Schneverdingen und der TSV Essel vorzuweisen. Jeweils einen Sieg sichern sich der MTV Hammah und der Ahlhorner SV, während der VfK Berlin sieglos blieb.

Zu Gast beim Ahlhorner SV sicherte sich der Lokalrivale aus Moslesfehn einen 1:3-Erfolg über die Mannschaft vom ASV, die ohne Abwehrspielerin Sarah Reinecke antreten musste. Einen 0:2-Rückstand holten die Moslesfehnerinnen im Spiel gegen den MTV Hammah auf und sicherten sich schließlich auch den Entscheidungssatz zum 3:2-Erfolg. Eine ebenso hohe Führung erspielte sich das Team um Nationalspielerin Jana Rapp auch gegen die Gastgeber aus Ahlhorn. Doch diese bewiesen im dritten Satz beim Stand von 5:7 großen Kampfgeist und kippten auch hier, angeführt von Angreiferin Celina Minx, das Spiel zum 3:2-Sieg. Bei diesem Erfolg sollte es auch bleiben. Sowohl gegen den TSV Essel (1:3) als auch gegen den VfL Kellinghusen (0:3) unterlagen die Ahlhornerinnen, die nun auf Platz 7 abgerutscht sind.

Einen souveränen Sieg erspielte sich Moslesfehn gegen den MTSV Selsingen. Nach drei Sätzen verließ das Team aus dem Oldenburger Vorort das Feld. Zuvor unterlag man dem TV Jahn Schneverdingen mit dem gleichen Ergebnis (3:0). Damit klettert der SV Moslesfehn auf Rang 2 der Tabelle und kann gemeinsam mit dem MTSV Selsingen langsam aber sicher mit einem DM-Ticket liebäugeln.

Nachdem der MTSV Selsingen seine Begegnungen am Samstag gegen den TSV Essel (3:0) und dem VfK Berlin (3:1) jeweils klar dominierte, sicherte man sich am Sonntag nach einem harten Kampf einen 3:2-Erfolg über den TV Jahn. Die Schneverdingerinnen erspielten sich gegen den VfL Kellinghusen ein 3:1 und mussten wiederum beim Kopf-an-Kopf-Rennen mit den kämpferischen Schülperinnen den Gegnern den Vortritt zum 3:2 lassen. Damit sichert sich der TV Jahn einen Platz im Mittelfeld und hat den Klassenerhalt so gut wie gesichert.

Weiter Anschluss an die DM-Plätze halten die Schülperinnen, die zwar eine 0:3-Niederlage gegen Kellinghusen einsteckten, jedoch in den drei folgenden Partien die Oberhand behielten. Auf den 3:0 Erfolg über die Berlinerinnen vom VfK, folgte ein weiterer umkämpfter Sieg über den MTV Hammah (2:3). Nur zwei Punkte trennen die Mannschaft aus Schleswig-Holsteinerinnen vom Drittplatzierten aus Kellinghusen.

Für Essel bedeuten die zwei Siege über den VfK Berlin (3:0) und dem Ahlhorner SV (3:1), dass man die Abstiegszone hinter sich gelassen hat. Die niedersächsische Mannschaft landet punktgleich mit dem TV Jahn Schneverdingen auf Platz 6 der Tabelle.

In größter Not befinden sich die beiden Teams aus Hammah und Berlin. Während Hammah an diesem Wochenende gleich drei Mal in 5-Satz-Spielen wichtige Punkte liegen lässt, bedeutet ein Sieg über den VfK (3:2) immerhin, dass man nur noch vier Punkte vom Nicht-Abstiegsplatz entfernt ist. Die Berlinerinnen hingegen bilden mit 2 Punkten auf dem Haben-Konto das Schlusslicht der Tabelle.

1. Liga: 4:4 Punkte am Doppelspieltag

Montag, den 22. Juni 2015 um 18:25 Uhr | Geschrieben von: Marco Bartsch

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten am Wochenende die Faustballerinnen des TSV Essel in 1. Bundeliga der Frauen Nord. Beim Doppelspieltag in Selsingen und Essel erspielten sich die Grün-Weißen 4:4 Punkte und stehen somit kurz vor dem Ziel den Klassenerhalt zu feiern.

 

MTSV Selsingen – TSV Essel 3:0 (11:4/11:4/11:4)

Zu Beginn der Rückrunde musste der TSV Essel nach Selsingen reisen und im ersten Spiel des Tages gegen den Gastgeber und Topfavoriten der Liga antreten. Und schnell merkte man, dass die Trauben in diesem Spiel zu hoch hängen. Schnell führten die Rotenburgerinnen im 1. Satz mit 7:2 und brachten diesen Vorsprung sicher ins Ziel. Und auch im 2. Satz lagen die Esslerinnen ratzfatz mit 1:6 Punkten zurück. Trainer Marco Bartsch nahm den hohen Rückstand zum Anlass, Schlagfrau Fiona Richter auszuwechseln, um für die kommenden Aufgaben Kräfte zu sparen. Selsingen spielte bis zum Schluss ihre ganze Routine und Erfahrung aus und gewann die folgenden Sätze jeweils mit 11:4. „ Selsingen war besser und das war für uns auch nicht das wichtige Spiel“, so Trainer Marco Bartsch kurz nach der Begegnung.

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann, Jessika Donner und Anne Lütjen

VFK Berlin – TSV Essel 1:3 (7:11/11:8/5:11/7:11)

Vor dem Spiel wurde diese Partie als „4-Punkte-Spiel“ eingestuft. Essel hätte mit einem Erfolg den Vorsprung auf die Hauptstädterinnen auf 6 Punkte ausbauen können, die Berlinerinnen hingegen den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf 2 Punkte reduzieren können. Und die Geestländerinnen waren gewarnt, überraschte VFK Berlin am letzten Wochenende doch durch einen 3:2 Heimerfolg gegen den Spitzenreiter aus Kellinghusen. Die Bedeutung war allen Spielerinnen förmlich anzumerken. Nervosität bestimmte das Spielgeschehen in den ersten Minuten, doch der TSV Essel konnte diese schneller ablegen und gewann den ersten Satz mit 11:7. Und auch im zweiten Satz führte das Team und Mannschaftskapitän Anne Lütjen bereits mit 6:3 Punkten. Doch viele leichte Fehler brachten die Hauptstädterinnen wieder zurück ins Spiel. Hinzu kam, dass Angabenschlägerin Alexandra Birkenbach immer wieder Löcher in der TSV-Hintermannschaft fand. Nicht unverdient gewann VFK Berlin den Satz mit 11:8. Im dritten und vierten Satz entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeigten den Zuschauern jetzt Abstiegskampf pur. Um jeden Ball wurde gefightet, lange Ballwechsel waren keine Seltenheit. Doch Essel hatte das Glück, die wichtigen und hart umkämpften Ballwechsel für sich zu entscheiden. Hinzu kam, dass die Umstellung bei der Angabe fruchtete, Seike Dieckmann wechselte mit Jessika Donner die Abwehrseiten, und die Geestländerinnen fanden wieder zu mehr Sicherheit in ihrem Spiel. Mit 11:5 und 11:7 gewann man die Durchgänge 3 und 4 und sicherte sich so den 3:1 Gesamterfolg. „ Die Nervosität war meiner Truppe deutlich anzumerken. Es war mit Sicherheit nicht unser bestes Saisonspiel, aber dafür waren es ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Das Team hat den Druck des „Gewinnen müssens“ hervorragend Stand gehalten, dafür gebührt ihr ein Riesenkompliment“ so Trainer Ronald Kortzack.

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann und Jessika Donner..

 

TSV Essel – Ahlhorner SV 3:1 (11:7/14:12/9:11/11:8)

„Neuer Tag, neues Glück“, so lautete das Motto der Esslerinnen vor dem Heimspieltag. Binnen 20 Stunden musste man also 4 Bundesligaspiele absolvieren, für die junge Mannschaft eine neue Erfahrung. Die Ausgangslage war klar. Berlin und Hammah verloren am Vortag ihre beiden Partien, so dass ein weiterer Sieg den Klassenerhalt in greifbare Nähe bringen würde. Mit dem Spitzenteam aus Kellinghusen und den Tabellennachbarn aus Ahlhorn stellten sich gleich Top-Vereine auf der heimischen Anlage in Essel vor. Vor allem der Ahlhorner SV hatte mit dem TSV Essel noch eine Rechnung offen, wollte man doch Revanche nehmen für die überraschende Hinspiel-Niederlage. Doch wie schon im Hinspiel erwischte die Mannschaft von Trainer Marco Bartsch den besseren Start und führte von Beginn an mit 2 Gutpunkten. Dass der Vorsprung für den ASV nicht deutlicher wurde, war zu diesem Zeitpunkt ein Verdienst von Imke Schröder, die ihre Mannschaft immer wieder durch gute Angaben im Spiel hielt. Doch gute Rückschläge von Fiona Richter und Angaben von Svenja Donner sorgten dafür, dass die Grün-Weißen den 1. Satz trotzdem mit 11:7 gewannen. Und die Geestländerinnen setzten auch im 2. Satz nach, führten schon mit 7:5 Punkte, ehe die Weser-Emsländerinnen besser ins Spiel fanden. Der ASV glich aus und hatte beim Stande von 10:8 zwei Satzbälle für sich. Eine Auszeit vom Trainerduo Bartsch/Kortzack brachte den TSV aber wieder in die Erfolgsspur zurück, und über 10:10 und 12:12 erspielte man sich die 2:0 Satzführung. Der 3 Satz ähnelte dem Zweiten. Wieder führte Essel mit 7:5, stand somit vor der Spielentscheidung. Doch 3 unnötige Fehler der Geestländerinnen brachten dem Team von Edda Meiners die 8:7 Führung. Und anders als im zweiten Satz ließen sich die Ahlhornerinnen diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Doch der TSV Essel ließ sich durch die 1:2 Satzverkürzung nicht aus der Ruhe bringen. „Spielt weiter Euer Spiel“, forderte Trainer Ronald Kortzack immer und immer wieder seine Spielerinnen auf. Und dieses setzte die Truppe hervorragend um. Aus einer sicheren Abwehr, mit einer sehr gut spielenden Anne Lütjen, wurden die Schlagleute immer wieder gut von Jasmin „Mimi“ Winkelmann in Szene gesetzt. Über 6:3, 7:5, 8:6 sicherte sich der TSV Essel nach gut 70 Minuten Spielzeit den viel umjubelten 11:8 Satzgewinn und damit den 3:1 Heimerfolg. „ Das war phasenweise richtig guter Faustball vom meinem Team. Was wir in Zukunft abstellen müssen, sind die immer wiederkehrenden leichten Fehler. Trotzdem sind wir natürlich mehr als glücklich über diesen Erfolg, der uns ein gewaltiges Stückchen näher bringt zum Saisonziel Klassenerhalt“, so Trainer Marco Bartsch. – zum Spielbericht

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann und Anne Lütjen.

4:4 Punkte am Doppelspieltag

TSV Essel – VFL Kellinghusen 0:3 (5:11/6:11/6:11)

Keine Chance und einmal richtig vom Schleswig-Holsteiner Faustballwirbel überrollt worden, so kann man das zweite Spiel gegen den Mitaufsteiger aus Kellinghusen beschreiben. „ Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden. Der VFL Kellinghusen ist eine Klasse besser als wir. Für mich die stärkste Mannschaft in der Liga, deshalb ist die hohe „Klatsche“ für uns halb so wild“ so Trainer Marco Bartsch kurz nach dem Spiel. Und in der Tat war man in jedem Satz chancenlos. Immer wieder setzten sich die Schleswig-Holsteinerinnen schnell ab und spielten die hohen Führungen im Stile einer Spitzenmannschaft herunter. „ Wir hätten heute noch Stunden spielen können, zum Satzgewinn hätte es wohl nie gereicht“ so der einheitliche Tenor der Mannschaft. – zum Spielbericht

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann und Jessika Donner..

 

Ausblick: „Hätte uns einer vor der Saison gesagt, dass wir nach dem sechsten Spieltag 10:14 Punkte haben, hätten wir ihn für verrückt erklärt“, so Abwehrspielerin Seike Dieckmann. Und in der Tat ist der momentane Erfolg als echte Überraschung zu werten, waren sich doch die Experten auf gewissen Internetseiten sicher, dass der TSV Essel als der Abstiegskandidat Nr. 1 gilt. Doch vorzeitige Glückwünsche zum Klassenerhalt will man im Essler Lager nicht entgegen nehmen. „ Auch wenn die Ausgangsposition komfortabel aussieht und von Spieltag zu Spieltag besser wird, haben wir noch nichts erreicht. 1 Sieg fehlt noch zum endgültigen Klassenerhalt. Wir versuchen weiter die Spannung hoch zu halten und die nötigen 2 Punkte am kommenden Wochenende zu holen“, so Mannschaftsführerin Anne Lütjen. Und auch Trainer Marco Bartsch warnt sein Team: „ Ausruhen ist nicht gestattet. Die Liga ist ausgeglichener denn je, jeder kann jeden schlagen. Gefeiert wird erst, wenn wir rechnerisch durch sind und dafür müssen wir noch eine Menge tun.“. Gelegenheit den Klassenerhalt perfekt zu machen, bietet sich bereits am nächsten Sonntag in Wardenburg, wenn die Spitzenteams aus Schülp und Moslesfehn auf den TSV Essel warten. „Schwere Aufgaben, aber auch nicht unmöglich“ so Trainer Marco Bartsch. Motivieren braucht er sein Team nicht extra. „ Die beiden deutlichen Heimspielniederlagen gegen die Teams schmerzen immer noch. Wir wollen allen zeigen, dass wir es besser machen können “ so Abwehrspielerin Jessika Donner. Und damit dieses Unterfangen gelingt, will man so konzentriert weiter arbeiten wie bisher.


Bericht VfL Kellinghusen

Gut von der Doppelniederlage von Berlin erholt zeigte sich die 1.Frauen bei dem am vergangenen Wochenende stattgefundenen Doppelspieltag.
Am Samstag musste man in Schülp antreten und am Sonntag in Essel.
Am Samstag konnte Trainer Uwe Voss auf seine gewohnten Stammkräfte zurückgreifen. Sonntag musste Helen aufgrund der anstehenden mündlichen Prüfungen passen und Vemke sprang erneut ein und unterstützte die Truppe.

Samstag:
VfL Kellinghusen : TSV Schülp 3:0 (11:7;13:11;11:9)

Im Derby gegen Schülp begann Trainer Uwe Voss mit Anika am Rückschlag und Jacqueline in der Angabe.
Nadja agierte im Zuspiel und Lisa und Helen in der Abwehr.
Nachdem Schülps Trainer Rouven Schönwandt den Platz nochmal wässerte, waren die Störstädterinnen besonders motiviert und so begannen die jungen Frauen das Spiel auch. Ruhiger Aufbau und viel Geduld brachten die VfL´erinnen schnell in Front. Durch viele Fehler auf Seiten der Schülperinnen ging der erste Satz schnell an den VfL.

Schülp spielte danach sicherer und nun schlichen sich auf Seiten der Kellinghusenerinnen viele Unkonzentriertheiten ein. Trotzdem blieben die jungen Frauen ruhig und hatten in der Verlängerung des Satzes mit 13:11 die Nase vorn. Schülp machte weiter Druck und konnte sogar mit 7:3 in Führung gehen.
Nach einer Auszeit von Trainer Uwe Voss wechselten Jacqueline und Anika die Positionen und drehten den Rückstand in eine Führung.
Diese ließen sich die VfL Frauen nicht mehr nehmen undgewannen den Satz 11:9.
Ein wichtiger 3:0 Erfolg der VfL Frauen.

VfL Kellinghusen : TV Jahn Schneverdingen 1:3 (9:11;11:7;7:11;9:11)
Das Trainergespann Voss/Schneider begann wie gegen Schülp.
Gegen Schneverdingen, die mit Nationalspielerin Aniko Müller ins Spiel gingen, konnten die Kellinghusenerinnen die anfänglichen Probleme des Gegners nur begrenzt nutzen.
Zwar gestaltete man den Satz ausgeglichen, doch hatte man am Ende mit 9:11 das Nachsehen.

Im zweiten Satz drehten die Störstädterinnen mächtig auf und gingen schnell in Führung. Diesmal spielte man den Satz druckvoll undsouverän mit 11:7 zu Ende.
Danach jedoch nahmen sich die Frauen eine kleine „Auszeit“. Überall passierten unnötige Fehler und somit bescherte man den Schneverdingerinnen einen schnellen 11:7 Erfolg.
Im Angriff wechselte Uwe Voss erneut um dem Gegner nochmal zu fordern.
Nach einem Rückstand kämpften sich die Kellinghusenerinnen zurück. Es entwickelte sich ein enges Match mit sehentwerten Aktionen auf beiden Seiten wobei Schneverdingen am Ende mit 11:9 das bessere Ende für sich hatte.

Sonntag:
VFL Kellinghusen : Ahlhorner SV 3:0 (11:7;11:8;11:9)

Gegen den Ahlhorner SV begann Trainer Uwe Voss
mit Jacqueline vorne linksund Anika vorne rechts. Nadja im Zuspiel und Lisa und Laura in der Abwehr.
Die VFL Frauen begannen konzentriert und hoch motiviert. Schnell ging die Mannschaft gegen den deutschen Meister der Halle, die auf Sarah Reineke in der Abwehr verzichten musste, in Front. Die VfL´erinnen spielten konsequent auf und zogen Ihr druckvolles Spiel durch und der Satz endete mit einem sicheren 11:7.
Die Störstädterinnen bauten in der Folge weiter Druck auf und konnten wieder schnell in Führung gehen. Der ASV
versuchte zwar immer wieder Jacqueline aus dem Spiel zu nehmen aber Anika konnte ebenfalls immer wieder punkten.
Ahlhorn gab aber nicht auf und kämpfte sich immer wieder ran. Nach einem kurzen Schreck im zweiten Satz als Anika mal wieder nach einem kurzen Ball am Boden blieb konnten man den Satz jedoch mit 11:8 für sich entscheiden.
Der Ellbogen war heil geblieben und Anika spielte weiter an der Angabe. Der gute Aufbau und das gute Zuspiel konnten Jacqueline und Anika immer wieder nutzen und ging schnell ging man in Führung. Ahlhorn steckte zwar nicht auf, jedoch war der Bann gebrochen. Auch der Satz ging mit 11:9 an den VfL.

VfL Kellinghusen : TSV Essel 3:0 (11:5;11:6;11:5)

Ohne Veränderungen gingen die VfL´erinnen in die Partie gegen den Mitaufsteiger aus Essel.
Gegen die kampfstarke Truppe aus Essel konnten die Frauen um Trainer Uwe Voss gleich mächtigen Druck ausüben. Alle Spielerinnen waren voll in der Partie und zogen ein druckvolles Aufbauspiel durch, an dem die Abwehr von Essel kräftig zu kämpfen hatte.
In allen Sätzen ging man schnell in Führung und konnte sicher seinen Stiefel runterspielen. Alle Spielerinnen überzeugten und ließen Essel nicht ins Spiel kommen.
Am Ende stand ein klarer 3:0 Erfolg, der konsequent herausgespielt wurde.

Fazit: Mit 6:2 Punkten konnte man den Doppelspieltag erfolgreich gestalten.
Die Mannschaft befindet sich weiter auf Platz 3 der Tabelle, jedoch sitzen Schülp und auch die wieder erstarkten Schneverdingerinnen den VFL Frauen im Nacken.
Die Niederlage gegen Schneverdingen war nicht nötig, aber kann passieren.
Ärgerlich war es nur, weil man sein Spiel nicht konsequent zu Ende spielen konnte. Eine Mannschaft wie Schneverdingen nutzt das natürlich aus. Weiterhin hat die Mannschaft jedoch nichts zu verlieren und hat nun zwei Heimspieltage vor der Brust.
Am kommenden Sonntag kommt dann der Tabellenführer aus Selsingen und der MTV Hammah mit Nationalspielerin Jana Rapp.
Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!!!  

Dass das Team des VfL überhaupt in Essel antreten konnte, verdankt die Mannschaft ihrem Trainerteam Uwe Voss und Maren Schneider, denn auf dem Weg nach Essel platzte dem Mannschaftsbus des VfL mitten in einem Überholvorgang bei 160km/h ein Reifen.
Es war der Ruhe und Umsicht von Uwe Voss zu verdanken, der das Fahrzeug so sicher auf dem Standstreifen zum stehen brachte, das die jungen Spielerinnen den Ernst der Lage gar nicht bemerkt haben.
Das Ergebniss der Spiele spricht für sich. Frei und fröhlich gingen sie auf den Platz und machten einen Punkt nach dem anderen.
Gleichwohl es hätte schlimmes passieren können. Deshalb ein dickes Danke, vor allem von den Eltern an Maren und Uwe.
Die großes „BZ“, wie man bei der Marine sagt. „Well done“.

Bundesligaüberblick – Das Doppelwochenende (Selsingen fehlt noch)