15459656835_2151705226_kDas war mal wieder ein langes Wochenende für die drei Auswahlfahrer des TSV Schülp. Immerhin, die Ausbeute im schwäbischen Niedernhall kann sich sehen lassen. 15269286129_bdf9927d54_kRouven Schönwandt konnte als Trainer mit seiner Auswahlmannschaft den Europapokal in einen knappen Endspiel gegen Oberösterreich gewinnen. Die U14 mit Lea Ratzlaff und Annika Rennekamp belegte mit guten Leistungen einen tollen sechsten  Platz.

U14 – weiblich

Annika und Lea spielten bei diesem Turnier erstmals als Stammspieler und Lea im Hauptschlag auf. Das erste Vorrundenspiel gegen Thurgau konnte noch klar gewonnen werden. Gegen den sechsten vom Deutschlandpokal dem Schwäbischen Turnerbund konnte die Leistung des klar gewonnen ersten Satzes leider nicht in den zweiten mitgenommen werden. Ein unentschieden war die Folge. Gegen die Nr. 1 aus Österreich ging der erste Satz in der Verlängerung mit hartem Kampf verloren, die Mannschaft zeigte Character und konnte sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit einen 11:5 Satzgewinn holen.

Im letzten Gruppenspiel ging es dann gegen das Rheinland. Ein echter Krimi, war der Gewinner nach den vorigen Ergebnissen doch Gruppensieger. Die SH Mädels starteten stark und konnten eine erspielte Führung in Ziel bringen. Im zweiten Satz gegen de15269618639_e895002e81_kn Wind klappte dann das Zuspiel nicht mehr so richtig und so wurde nahezu jeder selbst nicht versenkte Ball zu einem Punkt durch die wuchtigen Schläge der großen Rheinländer Angreiferin. Dennoch war der Gruppenzweite ein großer Erfolg.

  • Schleswig-Holstein : Thurgau 2 / 0 ( 22 : 17 ) [ 11 : 8 , 11 : 9
  • Schleswig-Holstein : Schwäbischer TB 1 / 1 ( 18 : 19 ) [ 11 : 8 , 7 : 11
  • Oberösterreich : Schleswig-Holstein 1 / 1 ( 17 : 21 ) [ 12 : 10 , 5 : 11
  • Rheinland : Schleswig-Holstein 1 / 1 ( 20 : 15 ) [ 9 : 11 , 11 : 4

Die Qualifikationsrunde war also erreicht und es ging gegen Salzburg. Leider nicht mit dem erhofften Ergebnis, in einem verfahrenen Spiel waren die Österreicherinnen immer einen Tick besser und errichten somit verdient das Halbfinale.

Salzburg : 2.B Schleswig-Holstein 2 / 0 ( 22 : 13 ) [ 11 : 8 , 11 : 5

15272969230_253f964f97_kIn einem spannenden Spiel um den fünften Platz behielten hier leider die Bayern die Oberhand und konnten sich mit 2:0 gegen unsere Mädels durchsetzen.

5./6. VK1 Bayern VK2 Schleswig-Holstein 2 / 0 ( 22 : 13 ) [ 11 : 7 , 11 : 6 ,

Wie stark die Leistung einzuschätzen ist zeigte sich dann am Ende des Tages. Niedersachsen bezwang mit viel Mühe Oberösterreich mit 2:1 Sätzen (jeder Satz 12:10) und das Rheinland sicherte sich den dritten Platz vor Salzburg. Gegen Oberö. und das Rheinland  spielte unsere Truppe jeweils unentschieden. Da wäre also durchaus auch noch etwas mehr drin gewesen mit dieser sehr jungen Truppe. Die ganze Mannschaft darf nächstes Jahr in gleicher Aufstellung nochmal spielen.

Maja Biß, Levke Voß (VfL Kellinghusen), Annika Rennekamp, Lea Retzlaff (TSV Schülp), Jule Christiansen, Leonie Kloetzing, Merlit Magens-Greve (TSV Breitenberg), Pia Martenz (TSV Wiemersdorf)

Trainerin: Anika Bruhn (VfL Kellinghusen) Betreuerin: Laura Schneider, Vemke Voß (VfL Kellinghusen)

15458813075_b38e92aa0e_kEuropapokalsieg für die w.J. U18

Bei der w.J. U18 konnte Trainer Rouven Schönwandt seinen Erfolg vom Deutschlandpokal und vom Vorjahr mit seiner Mannschaft wiederholen und sicherte sich den Europapokal 2014. Die Vorrunde verlief unspektakulär mit dieser starken Mannschaft. Nicht gut gespielt und dennoch gegen das Rheinland gewonnen (11:9,12:10), Salzburg (11:2, 11:8) und (11:2,11:6) größtenteil ohne den Einsatz der drei „Weltmeister“ aus Kellinghusen locker gewonnen. Nur gegen Bayern wollte es nicht so laufen. In einer ganz schwachen ersten Satz mit 8 Eigenfehler (alleine 4 Angabenfehler) gewannen die Bayern mit 11:8. Einde deutliche Steigerung mußte her um nicht den Umweg über das Quali Spiel zu nehmen, sondern als Gruppenerster direkt weiter zu kommen. Aber auch der zweite Satz lief schleppend an, bevor die Mannschaft wieder mit normaler Leistung spielte und den Satz mit 11:7 gewann. Dieser eine Ball reichte besser reichte dann auch für den Gruppensieg.

Foto:Günther Kotzbauer
Foto:Günther Kotzbauer

Der Halbfinalgegener war dann am Sonntag der NTB. Nur in den ersten Minuten des Spieles konnten die Niedersachsen dem Angriffsdruck der hervorragend aufgelegten Jacqueline Böhmker standhalten und scheiterten danach regelmäßig an der bombensicheren Abwehr (Lisa Maas und Maite Schneegans). Beide Sätze konnten wir mit einer starken Leistung völlig ohne Gefahr mit 11:5 gewinnen.

Das Finale lief dann nicht so wie erwartet. Durch die chaotische Spielplangestaltung, mehrere Änderung am Spielplan,… dauerte das Aufwärmen nahezu 2 Stunden, ein Zeitraum über den kein Mensch seine Spannung halten kann. Die Oberösterreicher hatte das Glück und hatten das Desaster beim Spiel um Platz drei mitbekommen (Die Teams warteten bei 12/13 Grad eine halbe Stunde auf dem Feld, bis der Linienrichter Anschreiber selber mit spielen fertig war). Im Anschluß an das Spiel um Platz 3 kam dann die neue Information (es kam kein Schiedsrichter an das Feld und wir fragten nach) dass Finale erst um 12:15 also nochmal 20 Minuten später stattfinden sollte. Einigen Ärger mit dem Ausrichter später begann das Spiel um 12:15 Uhr. Der erste Satz begann mit katastrophaler Leistung. Drucklose fehlerbehaftete Angaben und eine ganz schwache Abwehrleistung. Man mußte kein Kenner sein um zu sehen, dass die Anspannung im Keller war und das Selbstvertrauen gleich mit herabgestiegen war. Die Österreicher standen mit fünf Nationalspielern und mit der Nationaltrainerin an der Seitenlinie und nutzen die Situation natürlich aus. Das 6:11 war eher noch schmeichelhaft anzusehen und kam auch nur zustande, da die Mannschaft sich langsam begann aufzubäumen.

Foto:Günther Kotzbauer
Foto:Günther Kotzbauer

Der zweite Satz starte bereits verbessert jedoch misslangen teilweise selbst die einfachen Zuspiele und Annahmen. Je länger der Satz ging um so mehr puschten sich die Mädels und kamen langsam auf Betriebstemperatur. Zu Satzmitte war diese dann erreicht und Österreich war plötzlich in der Defensive. Meite Schneegans lieferte eine saustarke Leistung in der Abwehr und auch die zuvor wackelnde Lisa Maas war zurück im Spiel, so dass nahezu jeder Aufbau auf „Schuß“ kam und dort von Jacqueline zu einem Geschoss wurden. 11:5 war ein deutliches Ausrufezeichen. Im zweiten Satz dominierte der SHTV das geschehen und konnte mit einer Rakete nach hinten links den 11:8 Satzgewinn klar machen und war somit Europapokalsieger 2014!!!

Für Trainer Rouven Schönwandt wird es vorerst der letzte Titel mit der Landesauswahl sein. „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt um nach zwei Deutschen Meistertiteln und 2 Europapokaltiteln zurück zu treten und das habe ich dann auch nach elf Jahren Landesauswahl getan.

Jacqueline Böhmker, Nadja Zühlke, Lisa Maas (C), (VfL Kellinghusen), Marit Kröger (TuS Wakendorf), Celina Pfahl, Maite Schneegans (TSV Breitenberg), Lea Sophie Himmelhan (TSV Lola), Liza Martenz (TSV Wiemersdorf).

Trainer: Rouven Schönwandt (TSV Schülp) Betreuerin: Nadine Zühlke (VfL Kellinghusen)

Bilder: http://faustballbilder.de/jugend-europapokal-2014-in-niedernhall/

 

 

Europapokal Niedernhall – Anika und Lea Platz 6 – Rouven siegt