Es war ein bewegtes Jahr für die Faustballer des TSV. Mit zahlreichen Höhepunkten aber auch einigen schwierigen Phasen.

Der ersten Damen-Mannschaft gelang in der vergangenen Hallensaison im letzten Augenblick noch der Klassenerhalt, wohingegen das Abenteuer zweite Liga für die zweite Damen-Mannschaft ein Ende nahm. Beide Damen-Mannschaften des TSV spielten in der 2. Bundesliga Ost, sodass es zum vereinsinternen Kräftemessen beider Mannschaften kam, das jeweils einmal gewonnen werden konnte. Kurios war es dennoch.
Bei den Herren stand erneut das Kräftemessen in der Schleswig-Holstein-Liga auf dem Programm, dass mit einem guten 3. Platz abgeschlossen werden konnte. Am Ende hieß es dennoch Trennung auf Probe. Die Jüngeren wollten sich austesten und schauen wie weit man käme, während die Älteren diesem nicht im Wege stehen wollten. So wurde zum Sommer die Aufteilung in zwei Mannschaften beschlossen.
Der weiblichen U18 gelang, trotz einer bestenfalls bescheidenen Saison, die Überraschung bei der Ostdeutschen-Meisterschaft. Man qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft im hessischen Pfungstadt. Leider blieb dort eine erneute Sensation aus, jedoch ist der erreichte 7. Platz ein durchaus positives Ergebnis.
Die weibliche U16 verpasste mit einem 3. Platz bei der Ostdeutschen Meisterschaft leider die Deutsche Meisterschaft in ihrer Altersklasse.

Die Feld-Saison verlief für die erste Damen mit erneuertem Kader und Trainer-Team positiver als die vergangene Hallen-Saison. Der Nicht-Abstieg konnte zeitig klar gemacht werden, sodass es zu keinem Herzschlagfinale kommen musste und auch im kommenden Sommer wieder die 1. Faustball-Liga in Schülp einen festen Platz hat.
Nach der Aufteilung in zwei Mannschaften, spielte die junge erste Herren-Mannschaft wie entfesselt. Bis zum letzten Spieltag blieb man ungeschlagen und stand schon vorzeitig als Landesmeister fest. Bei den anschließenden Aufstiegsspielen auf heimischem Feld konnte der Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert werden.
Auch der zweite Damenmannschaft gelang der Titelgewinn, jedoch wurde aus beruflichen Gründen an einer Teilnahme an möglichen Aufstiegsspielen zur 2. Liga Abstand genommen.
Sehr positiv war ebenfalls der Saisonverlauf für die neuformierte zweite Herren. Die „alte Garde“ des TSV war in der Bezirksliga ebenfalls die beste Mannschaft und stieg somit in die Bezirksoberliga auf.
Völlig überraschend lieferten die Frauen 30 bei der Deutschen Meisterschaft die beste Leistung seit Jahren ab und erreichten den sensationellen 5. Platz.
Bei der Jugend erreichte die weibliche U18 bei der Ostdeutschen-Meisterschaft den 4. Platz und verpasste damit leider die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Anders hingegen die weibliche U16, die an der Deutschen Meisterschaft in Hohenlockstedt teilnahmen und mit einem guten 12. Platz abschlossen.

In der aktuellen Hallen-Saison eilt die erste Damen-Mannschaft von einem Sieg zum nächsten und profitieren von der veränderten Kader-Situation, sowie dem allgemein verbesserten Gesundheitszustand. Lediglich gegen den VfK Berlin sowie den TSV Essel hatte man das Nachsehen. Ein weiteres kleines Highlight war der Livestream beim Heimspieltag im Dezember mit zahlreichen Zuschauern in der Halle und vor den heimischen Bildschirmen.
Die ersten Herren hingegen haben bislang eine Seuchen-Saison erwischt. Einige Verletzungen, sowie etwas Pech erschweren die Situation. Allerdings ist der Silberstreif nach dem vergangenen Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga zu erahnen. Es geht aufwärts.
Die zweite Damen steht in der Schleswig-Holstein-Liga besser da. Spielerisch werden weitere Fortschritte gemacht und die Neuzugänge aus der eigenen Jugend in die Mannschaft integriert.
Wie die ersten Damen grüßt auch die zweite Herren-Mannschaft von der Spitze der Tabelle. Lediglich eine Niederlage wurde ihnen beigefügt, sodass das Ziel, der erneute Aufstieg in die Bezirksoberliga, nicht in Gefahr ist.

Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern für die Hilfe und danken unseren Familien für die Geduld, sowie die Unterstützung bei den Spieltagen. Ohne euch wären solche Erfolge nicht möglich.

Rückblick auf das Jahr 2017