(C) Rouven SchönwandtEine 3/4 Stunde später war wecken und wer durch die dicken Augen nach draußen sah, der sah nichts gutes. Der Sommer war nun endgültig  gewichen und bei Windstärke 5 peitschten Regenschauern im Stärkegrad zwischen Starkregen und sattem Landregen auf das Pflaster vor der Schule.

Das morgentliche Wake Up mit Nora fand daher in der Schulaula statt. (C) Rouven SchönwandtNach ein paar Treppenläufen heizte Nora der Gruppe mit eleganten Bewegungen und leise wummernden Bässen gekonnt ein. So gut wie bei Nora sah das zwar bei niemand anderem aus, aber alle gaben zum letzten Tag noch einmal alles. Ich habe nur das Gefühl Powers Spiegelbild bewegt sich etwas anders, wenn er morgens in den Spiegel guckt und so sahen einige Moves aus, als wenn sie aus einem schlechten Tanzfilm entsprungen wären. Aber nun ja.

Das Frühstück schmeckte erneut herrlich. Nicht so herrlich war die Platzbegehung und der Blick auf das Wetterradar. Teilweise stand das Wasser auf den Plätzen, es war saukalt und der Ball sprang so gar nicht. An solchen Tagen ist dann auch der Vorzeigesherrif der BTSV  Fußballer nicht zu sehen, der tags zu zuvor noch vermeintliche 14 Tage alte Rasenschäden der mutwilligen Beschädigung durch knapp 40 kg schwere trampelnde U14 Spielerinnern notiert und fotografiert hatte. Dabei würde es sich an solchen Tagen tatsächlich lohnen, Stellung zu beziehen, um den vandalierenden Faustballern einmal auf die Schuhe zu gucken.

Nunja, nach Abstimmung mit allen Trainern wurde daher das Training ersatzlos gestrichen. Die U14 männlich und die U14 weiblich nominierten machten dann noch deren Abschlußbesprechungen noch Ihre Auswahlteams und die U18 vollendete eine Taktikarbeit über Spielsysteme, bevor es an das große Einpacken ging.

(C) Rouven SchönwandtNach der „großen“ Abschlußbesprechung brach der Tross dann deutlich früher im Vergleich zu den vergangenen Jahren nach Hause auf.

Zu unseren „Externen“

(C) Rouven SchönwandtVielen Dank noch einem an die vielen fleißigen Trainer und Helfer. Ganz besonders natürlich an unseren Gastgeber Sören Nissen. Es ist schwer zu beschreiben wie wichtig seine Arbeit für uns war und es war auch schön zu sehen, dass er manchmal mit dem nur zugucken und nichts tun so seine Probleme zu haben schien, ist er doch normalerweise fast als Einzelkämpfer oder zumindest als Chef unterwegs. Vielen vielen Dank! Mit Dir/Bei Dir immer wieder gerne. Schöne Grüße auch an Helmut und seine „Leichtathletikgang“ die mit unserer Meute das Sportabzeichen gemacht haben.

(C) Rouven SchönwandtAuch an Britta nochmal ein herzliches Dankeschön. Am Sonntag habe ich mich für Bruchteile von Sekunden gefreut, dass ich morgens vor Ihr am „wühlen“ war. Das wurde mir jedoch schnell wieder  entzogen, durch die Worte “ Britta hat schon den ganzen Kaffee fertig.“ Ansonsten hatte ich 1-2 mal das Gefühl die Kette in der Küche wäre gerissen, denn Britta tauchte unvermittelt auf dem Sportplatz, den Weg zurück hat sie dann aber dennoch gefunden undwar auch manchmal die letzte die um 22:00 Uhr nochmal die Küche putzte und Gläser einsammelte. Auch Dir ein herzlichen Dank.

Zu Dr. Bob(C) Rouven Schönwandt

Bei der Abschlußbesprechung haben ich einmal die Frage gestellt, wer denn alles die Dienste von Edith in Anspruch genommen hatte. Bei 13 haben wir dann aufgehört zu zählen. Glücklicherweise alles kleine Wehwehchen, die bei einem solchen Programm nun mal ganz normal sind. Aber gleichzeitig haben wir dabei auch gesehen, wie wichtig es ist, jemanden vom Fach dabei zu haben. Dir daher auch ein herzliches Dankeschön.

zu den Helfern

Ohne Eure fleißigen Hände kein Trainingslager. Von morgens bis abends natürlich auch mit kleinen und manchmal auch etwas größeren Pausen immer im Einsatz. Die (C) Rouven SchönwandtHintergrundarbeit/Versorgung ist immer ein bißchen wie ein guter Freund. Viele wissen erst dann was er bedeutet hat, wenn er nicht mehr da ist. Vielen, vielen Dank, plant nächsten Sommer mal nichts ein, wo auch immer uns das hin verschlagen wird!!! 🙂

Trainer(C) Rouven Schönwandt

Auch Euch vielen Dank für den Einsatz. Most improved Vorturner war in diesem Trainingslager wohl Nora, die morgens mit viel Einsatz den Haufen aufgeweckte und auch bei AquaFit einen tollen Job gemacht hat. Dazu natürlich unsere Auswahltrainer, die das Programm für Ihre Gruppen übernommen haben und wie ich finde einen guten Job gemacht haben. Auch Euch allen ein herzliches Dankeschön.

So, und das war es nun. Das Trainingslager 2014. Vielleicht 2015 wieder irgendwo anders.

Liebe Grüße, Eurer Rouven

P.S. Wir haben da ein paar ganz tolle Jugendliche mit dabei gehabt. Es hat mit Euch einen riesen Spaß gemacht!!!!

(C) Rouven Schönwandt

Trainingslager Teil 4 – Der letzte Tag