(C) Rouven SchönwandtUnd nun ist es auch schon wieder vorbei das Trainingslager 2014. In vielen Punkten war die diesjährige Ausgabe anders, als das Trainingslager in Wolgast all die Jahre zuvor.

Mein eigentliches Ziel alle Vereine in Schleswig-Holstein in ein Boot zu holen und ein gemeinsames SHTV Trainingslager auszurichten habe ich leider nicht erreicht, vor allem da sich die anderen der großen Vereine für etwas eigenes entschieden haben  oder aufgrund der Terminvielfalt nicht teilnehmen wollten oder konnten. Sehr schade, da der STB seit Jahren vorlebt, was für ein tolles Erlebnis das für jeden ist.

So wurde es ein Trainingslager der Schülper, der Kellinghusener, einiger Hollingstedter, aber vor allem der SHTV Auswahlteams und wie ich finde wäre es anders auch nicht schöner, vermutlich aber deutlich anstrengender gewesen.  Also für uns Betreuer meine ich. 🙂14760484119_e07ee51426_z

Der größte Unterschied zu den letzten Jahren, war in diesem Jahr neben dem Wetter, natürlich der fehlende Strand, was einiges an Umstellungen mit sich brachte.

Die Anreise am Donnerstag verlief ohne weitere Zwischenfälle. Sören Nissen vom Bredstedter TSV hatte alles perfekt vorbereitet und in der an die Sporthalle angrenzenden Schule Klassenräume, eine Küche und die Aula organisiert, die dann auch gleich in Beschlag genommen wurde. Anschließend wurden schnell die von Sören bereits gekreideten Felder aufgebaut, Mannschaften eingeteilt und ein von Anika Bruhn organisiertes Kleinfeldturnier in Dreierteams durchgeführt. Um 21:00 Uhr war dann Schluß und nach dem Duschen bereits das erste Mal ein wenig  Freizeit angesagt.

(C) Rouven SchönwandtDer Freitag begann dann  für einige „Feriengeschädigte“ sehr früh. 07:30 Uhr aufstehen (wer clever war stand auch früher auf) und das erste „Morning wake up“ mit Nora stand um 07:35 Uhr auf dem Programm. Nora hatte nach einem lockeren Aufwärmen (hat schon mal jemand auf der 400 m Bahn um 07:45 Uhr überholen einer 60 Personenschlange gemacht) noch ein paar Konditions-, Kräftigungs- und Dehnungsübungen durchgeführt und prompt die erste richtige Einheit auch ein wenig überzogen. Aber es gibt schlimmeres und so wurde statt um 8 Uhr um 08:15 Uhr mit dem Frühstück begonnen, wo die 200 Brötchen auch reichlich Abnehmer fanden. Küchenfee Britta Bruhn ließ bereits erstmals 14944940311_d43d8bc6e7_zihre Fähigkeiten aufblitzen, fanden sich neben den üblichen Wurst, Käse, Gemüse, Marmeladen und Nutella Belägen auch Lachs und zwei Sorten Rührei auf den Tischen. Dazu war der Kaffee ein Genuss!

Um neun Uhr stand dann die erste dreistündige Trainingseinheit auf dem Programm, welche erstmal durch ein wenig Regen jäh ausgebremst wurde. Also: 09:30 Uhr auf das Feld.

In fünf Gruppen (U14 m/w, U18 m/w und U10) wurden unterschiedliche Trainingseinheiten unter den entsprechenden Landesauswahltrainern auf 6 Feldern durchgeführt. 14948043905_e6a04889f2_zKondition, Kraft und Technik waren gefordert und wurden mit  unterschiedlichen Spielformen abgerundet. Hierbei wurde auch tatsächlich unter jedem Trainer ein anderer Schwerpunkt gesetzt. Eher spielerisch und mit einem Schwerpunkt auf den Angriff bei der weiblichen U1814761904009_bb1e70a71a_z, viel Lauf-und Ballarbeit bei der U14 männlich, knüppelhart bei den Jungs der U18, nur spielerisch bei der U10 und mit einer gesunden Mischung bei der weiblichen U14.

Im Anschluß wurde noch ein wenig Großfeld gespielt, wobei auch die Betreuer teilweise mit einstiegen.(C) Rouven Schönwandt

Nach einem kurzen Mittagssnack, ging es dann für die meisten ins angrenzende Freizeitbad. Rutschen, vom Turm springen, Ballspielen für jeden war etwas dabei. Am meisten freute sich wohl die Bademeisterin über die willkommene Abwechslung, war doch infolge des nun typisch Schleswig-Holsteinischen Sommers die Anzahl der Tagegäste von 1.000 auf unter 10 gesunken. Unsere 70 Personen haben also etwas Leben in die Bude gebracht.

Trainingslager 2014 – Der Bericht – Teil 1