IMG-20141012-WA0000„Realität ist eine Illusion!“ Mit diesem oftmals all zu wahren Spruch begann vor kurzem ein neue Serie im Fernsehen. Un so kommt es einem jetzt auf der Rückfahrt schon gar nicht mehr so vor, als wenn wir tatsächlich vor zwei Tagen noch am Strand waren und in der Ostsee badeten, Freitag über Faustball philosophierten. Lange volle Tage sind wie ein kleine Zeitmaschine, kommen einem doch die Ereignisse von gestern vor, als wären sie schon Tage zurück.(C) Rouven Schönwandt

Aber auch manche anderen Dinge verklären sich manchmal. „Freitag war ich gar nicht zickig!“, merkte Sasa am Samstag protestierend ein, obwohl bereits auf der Hinfahrt die Umfrage „Wer findet das Sasa heute zickig ist?“ mit 9 Ja stimmen und keiner Gegenstimme ziemlich klar geklärt wurde.

Nunja, Marius oder Mario irgendetwas ist ja immer.
Der Tag begann wieder einmal sehr früh, also so gegen 4 Uhr oder so. „Nils, Du schnarchst, dreh Dich mal um……. Bitte!“ Lieske hatte auch wieder einmal eine Nachtschicht und konnte bei weiteren Personen gesundheitliche Probleme diagnostizieren wie, wie leichtes Röcheln und minimales Schnarchen, melde aber sonst keine weiteren Vorkommnisse in dieser Nacht. Obwohl eine gröhlende Gruppe von Menschen hatte sich direkt vor dem Hostel zusammengerottet, was sonst niemand bemerkte.

(C) Rouven SchönwandtUm 07 stand dann das Streberzimmer auf, um 07:30 Uhr der Rest, um 07:54 die zur Frühaufsteherin mutierte Kim Lisa. 08:00 Uhr Morgenlauf, diesmal mit einer städtebaulichen Führung durch den Altstadtkern von Wolgast und somit auch deutlich verkürzt. Essen wie immer Top.

Sehr pünktlich erreichten wir unser Wohnzimmer, die Halle in der Baustraße und starteten den Augenringen entsprechend mit den Teamfotos für die DFBL bevor der Master of torture „Nils“ (Für Lieske sogar im 24 Stunden Einsatz!) mit seinem Aufwärmprogramm und dem(C) Rouven Schönwandt Stabitraining zur Freude aller loslegte. Danach Gruppentrennung. Die Angreifer absolvierten noch ein Schulterworkout bevor Kimi mit Ihrem ausgearbeiteten Angabentraining loslegte. Nadine übernahm die Abwehr mit Schwerpunkt kontrolliertem Aufbau.

(C) Rouven SchönwandtWährend die Abwehr dann noch einige Kleinfeldspielvarianten durchführte, stand bei den Angreifern nochmal Leinenarbeit auf dem Programm.

Nach nur 4 Stunden Training dann noch ein kleines Abschlußspiel, Halle aufräumen, duschen und Bus beladen. Den Abschluß bildete dann ein gemeinsames Essen um 15:00 Uhr bei meinem Vater auf der Terrasse bei Wurst und Brötchen sowie Kaffee und Keksen. Die warmgemachten Würstchen haben dann auch gefühlt endgültig die Hallensaison eingeleitet.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/57482298@N03/sets/72157648277607857/

Und hier noch ein kleines Interview zusammen mit einer Einheit. 🙂

Trainingslager 2014 – Der letzte Tag