cropped-20110508_diverse_1522.jpgMarketingtechnisch wäre das der Traum der ersten Fußballliga, für Hoeneß und Co wahrscheinlich ein Alptraum. Jeder kann jeden schlagen.

Der Tabellenführer Kellinghusen bekommt die „Flatter“ verliert gegen den Tabellenletzten Berlin (Kommentar Bernd Schneider VfL, „Fragt mal von wem Brettorf die einzigen beiden Punkte in der Halle hatten!“), die Moslesfehner sind die „Könige des Dusels“ und drehen das nächste Spiel in dem es Matchbälle gegen sie gab und die Schneverdinger pirschen sich langsam die Tabelle hoch.

Am Wochenende ist es dann soweit. Der ultimative Showdown ein Doppelspieltag der Extraklasse an dem alles möglich ist. Kommt einer der ersten drei mit 8:0 Punkten durch ist er schon ziemlich sicher bei der DM. Berlin hat die Chance den Strohhalm zu ergreifen und mit Siegen gegen Hammah und Essel sich heran zu arbeiten. Geht das Spiel gegen den TSV Essel verloren, sieht es ganz düster aus für die Berliner. Möglich ist aber alles, ist das nicht schön! 🙂 Ich freue mich auf das Wochenende. Sonntag bin auch ich wieder schlauer.


 

Sandra Wortmann schreibt für die Deutsche Faustball Liga

Kellinghusen verspielt die Tabellenführung

Oldenburg (DFBL/saw) — Den Platz an der Sonne musste der VfL Kellinghusen am Wochenende räumen. Nach zwei knappen Niederlagen rutschen die Schleswig-Holsteinerinnen auf den dritten Rang ab. Wichtige Siege im Tabellenkeller feierten am Wochenende Schneverdingen und Berlin.

Auf Erfolgskurs befindet sich nach dem letzten Spieltag der Hinrunde die Mannschaft vom SV Moslesfehn. Mit vier Punkten kehrt man aus der Hauptstadt zurück ins Oldenburger Land, nachdem man zunächst gegen den VfK Berlin siegreich war. Knapp verpassten die Berlinerinnen den Sieg, als man beim Stand von 14:14 im vierten Satz den Matchball nicht verwandeln konnte. Im fünften Satz (11:7; 6:11; 9:11; 15:14; 11:5) setzten sich schließlich die Moslesfehnerinnen um Sabrina Ahrens durch. Anschließend folgte für die Moslesfehnerinnen ein Erfolg über die bis dahin ungeschlagenen Kellinghusenerinnen. Zwar gingen die Holsteinerinnen mit 1:0 in Führung, doch hatte man in den folgenden Sätzen trotz teilweise hoher Führung am Ende doch das Nachsehen. Nach diesem 3:1-Erfolg (9:11; 11:9; 11:9; 11:9) klettert der SVM auf Platz 2 der Tabelle. Auch in der Begegnung zwischen dem VfK Berlin und dem VfL Kellinghusen mussten sich die Gäste geschlagen geben. In einer spannenden und hart umkämpften Partie belohnten sich schließlich die Berlinerinnen in der Verlängerung des fünften Satzes (11:8; 12:14; 11:9; 6:11; 12:10) mit dem ersten Sieg in dieser Saison.

Nicht weniger erfolgreich agierte der MTSV Selsingen und übernimmt nach zwei deutlichen Siegen über den Ahlhorner SV (11:4; 11:8; 11:2) sowie dem TSV Schülp (11:3; 11:6; 11:8) erneut die Tabellenführung. Außerdem setzten sich die Schülperinnen gegen den ASV durch. Vor allem in den Schlussphasen behielt das Team von Rouven Schönwandt die Nerven und sicherte sich durch ein 3:1 (12:10; 11:9; 4:11; 11:9) zwei wichtige Punkte, um den Anschluss an die DM-Plätze zu halten. Ahlhorn hingegen rutscht in der Tabelle erneut ab und befindet sich nun auf Platz 6.

Aus der Abstiegszone rettet sich der TV Jahn Schneverdingen, der beim TSV Essel zu Gast war. Zunächst feierte man über den MTV Hammah einen 3:0-Erfolg (11:9; 11:7; 11:3) und auch in der Partie gegen die Gastgeber verlief der Schlagabtausch beider Teams erfolgreicher für die Schneverdingerinnen. Im fünften Satz lieferte man schließlich eine konzentrierte Leistung ab, die den 3:2-Sieg (11:8; 8:11; 11:8; 8:11; 11:3) und vorerst Aufatmen in Sachen Klassenerhalt für den TV Jahn bedeuten. Ohne Erfolg bleibt der MTV Hammah und landet somit auf den letzten Tabellenplatz. Gegen die Aufsteiger vom TSV Essel musste die Mannschaft um die frisch gebackene Nationalspielerin Jana Rapp eine 3:1-Niederlage (11:9; 7:11; 5:11; 8:11) hinnehmen.

Mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation wird schnell klar, dass eine Saison selten so viel Spannung versprach. Da die Teams dicht beieinander liegen und die Hinrunde viele Überraschungen mit sich brachte, sind Prognosen kaum möglich. Die besten Chancen auf die DM-Quali haben jedoch die Teams aus Selsingen, Moslesfehn, Kellinghusen sowie Schülp. Die Frage der Absteiger ist noch spannender. Zur Halbzeit stehen Berlin und Hammah in größter Not, weitere Punkte zu erspielen.


 

Moslesfehn auf DM-Kurs aus der NWZ

MOSLESFEHNDie Faustballerinnen des SV Moslesfehn schwingen sich in der 1. Bundesliga der Frauen immer mehr zu einem DM-Kandidaten auf: Am Sonntag feierte die Mannschaft von Trainer Manfred Grüning gegen den Tabellenletzten VfK Berlin (3:2) sowie gegen den bisherigen Spitzenreiter VfL Kellinghusen (3:1) die nächsten beiden Erfolge.

„Damit sind wir weiter von den Abstiegsplätzen entfernt“, hielt sich der SVM-Trainer auf die Frage nach einer Korrektur des Saisonziels eher bedeckt. Etwas angriffslustiger lautete da schon der Kommentar aus dem Lager der Spielerinnen. „Wenn wir es zur DM schaffen, wäre das super. Wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm. Wir wollen vor allem weiterhin schöne Spiele machen“, sagte Angreiferin Sabine Grüning. Ihre Mannschaft liegt nach acht von 16 Spielen mit 14:2 Punkten gleichauf mit Tabellenführer MTSV Selsingen auf Rang zwei – die besten drei Teams qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft.

Gegen den Gastgeber VfK Berlin hatten die Moslesfehnerinnen zunächst mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Zwar endete der erste Satz dank der starken Angaben vonKaren Meyer mit einem 11:7-Erfolg, doch die folgenden beiden Sätze gewannen die Gastgeberinnen (11:6, 11:9). Im dritten Durchgang hatte Berlin beim Stand von 10:9 sogar einen Matchball, den die Gäste aber nervenstark abwehrten und mit 15:14 in der Verlängerung den Entscheidungssatz erkämpften. „Das war der Knackpunkt“, wusste Grüning. Den fünften Durchgang gewann Moslesfehn souverän mit 11:5.

Den VfL Kellinghusen bezwang der SVM trotz eines Satzrückstands mit 3:1 (9:11, 11:9, 11:9, 11:9). Die Abwehr um die erfahrene Sabrina Ahrens, die gegen Berlin im dritten Satz eingewechselt wurde und im zweiten Match von Beginn an auflief, stand sicher. Anfängliche Schwierigkeiten mit den Angaben von Jugendnationalspielerin Jacqueline Böhmker konnten die Moslesfehnerinnen ab dem zweiten Durchgang abstellen, so dass selbst immer wieder sehenswert gepunktet wurde.

Ahlhorner SV: Ohne Punkte

In der Faustball Bundesliga der Frauen kehren die Ahlhornerinnen mit leeren Händen aus Selsingen zurück. Gegen den Gastgeber musste man eine deutliche 3:0-Niederlage hinnehmen und auch gegen den DM-Aspiranten vom TSV Schülp verpasste man gute Chancen und unterlag 1:3. Damit rutscht das Team in der Tabelle bedrohlich nahe an die Abstiegszone.

Ahlhorner SV – MTSV Selsingen 0:3 (11:4; 11:8; 11:2)

Nahezu überrollte wurde das Team im ersten Satz der Begegnung. Schnell sah man sich mit 1:9 in Rückstand und konnte diesen bis zum Satzende nicht wieder aufholen. Selsingen Angreiferin Laura Marofke konnte nach Belieben im Feld des ASV punkten. Im folgenden Durchgang gelang es, zeitweise Anschluss zu halten. Beim Stand von 4:6 lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch, doch schließlich waren auch hier die Gegner dominierend und sicherten sich die 2:0-Satzführung. Im dritten Satz brachte Trainerin Janna Köhrmann Celina Minx für Julia Weber. Doch dies brachte nicht den gewünschten Erfolg. Nach einem 2:3-Rüchstand erzielte die Mannschaft um Hauptangreifern Imke Schröder keinen einzigen Punkt mehr und wurde somit nahezu deklassiert. „Wir haben nicht ins Spiel finden können, sodass unsere Verunsicherungen immer größer wurden“, so Abwehrspielerin Sarah Reinecke im Anschluss an die deutliche Niederlage.

Ahlhorner SV – TSV Schülp 1:3 (10:12; 9:11; 11:4; 9:11)

In der folgenden Partie war dem Ahlhorner SV die Verunsicherung noch deutlich anzusehen. Erneut musste man einen Rückstand von 0:4 in Kauf nehmen. Vier Punkte in Folge, die den Kampfgeist im Team weckten, bedeuteten den Anschluss zum 5:6. Die erstmalige Führung erspielte sich die Mannschaft von der Lethe beim Stand vom 10:9 und hatte somit den ersten Satzball. Die kämpferischen Schülperinnen ließen sich davon nicht beirren und verwandelten die folgenden drei Punkte zur 0:1-Satzführung. Zu einer knappen Angelegenheit wurde auch der zweite Satz, in dem es keinem der Teams gelang, sich abzusetzen. Die Abwehrreihe mit Jacqueline Zaddach und Sarah Reinecke stand sicher, sodass Imke Schröder ein ums andere Mal punkten konnte. Erneut hatte man die Chance, den Satz zu sichern. Beim 9:9 waren es jedoch die Schleswig-Holsteinerinnen, die die entscheidenden Punkte verwandelten. Im dritten Durchgang gelang es dem Team erstmals die gewohnte Leistung abzurufen und sich dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung eine 7:3-Führung zu erkämpfen. Unbeirrt sicherte man sich schließlich den ersten Satzgewinn an diesem Tag. Leider gelang es im vierten Durchgang nicht, dieses Niveau zu halten. Einmal mehr geriet man mit 4:8 in Rückstand. Doch so leicht gab sich der ASV nicht geschlagen und konnte noch einmal auf 8:9 herankommen. Erneut brach das Spiel der Ahlhornerinnen ein, sodass man nach einem 9:11 das Feld als Verlierer verlassen musste. „Dieses Spiel hätten wir gewinnen können. Wir haben unsere Chancen vergeben und es nicht geschafft, eine konstante Leistung abzurufen“, kommentiert Janna Köhrmann die erneute Niederlage. In der Faustball Bundesliga der Frauen kehren die Ahlhornerinnen mit leeren Händen aus Selsingen zurück. Gegen den Gastgeber musste man eine deutliche 3:0-Niederlage hinnehmen und auch gegen den DM-Aspiranten vom TSV Schülp verpasste man gute Chancen und unterlag 1:3. Damit rutscht das Team in der Tabelle bedrohlich nahe an die Abstiegszone.

 

VfL Kellinghusen: Berlin?

…… war an diesem Wochenende keine Reise wert!!!

Am vergangenen Sonntag hat es nun auch unsere weiblichen Überflieger in der 1. Bundesliga erwischt.
Das Team von Trainer Uwe Voss wurde in Berlin „gegrounded“ und die weiße Weste ging verloren.

Bericht von Anika Bruhn:
VfL Frauen erstmals ohne Punkte!!!!
Am gestrigen Sonntag ging es die 1. Frauen vom VfL Kellinghusen zum Auswärtsspieltag nach Berlin.
Neben dem Gastgeber VfK Berlin traf man auf den SV Moslesfehn.
Da Lisa auf Klassenfahrt in Südfrankreich weilte, unterstützte Vemke die Mannschaft, die ansonsten auf die gewohnten Stammkräften Jacqueline, Nadja, Laura, Helen und Anika zurück greifen konnte.
VFL Kellinghusen : SV Moslesfehn: 1:3 (11:9;9:11;9:11;9:11)
Trainer Uwe Voss startete mit Anika am Rückschlag, Jacqueline in der Angabe, Laura im Zuspiel und Nadjaund Helen in der Abwehr.
Jacqueline und Anika sollten satzweise die Positionen wechseln um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Die VfL Frauen kamen gut ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichener Beginn. Jacqueline spielte druckvolle Angaben und auch Anika konnte ein ums andere Mal punkten. Bei tiefem Boden hatte man vor allem bei halblangen Bällen immer wieder Probleme.
Die Störstädterinnen stellten sich jedoch besser drauf ein und konnten den Satz mit 11:9 für sich entscheiden.
Nach dem Seitenwechsel tauschten Anika und Jacqueline die Positionen.
4:1 ging man schnell in Front, dann jedoch wurde bei Anika zweimal Übertritt abgepfiffen und man brachte so Moslesfehn wieder in den Satz.
Der Satz blieb weiter hart umkämpft, ehe Moslesfehn das bessere Ende mit 11:9 für sich hatte.
Anika wechselte wieder an den Rückschlag und Jacqueline an die Angabe.
Schnell lagen die VfL´erinnen mit 6:2 vorn, konnten aber die Führung durch eigene Fehler nicht behaupten.Nach zwei Fehlern von Anika wechselte Trainer Uwe Voss und Jacqueline trug nun die ganze Verantwortung im Angriff.
Über 6:6 kämpften die Moslesfehnerinnen immer besser ins Spiel und spielten ihre Angriffe konsequent zu Ende. Die jungen Frauen vom VfL verloren mehr und mehr den Faden und so hatte wieder der SVM mit 11:9 erneut das bessere Ende für sich.
Moslesfehn spielte nun sicher und stellte sich auch in der Defensive gut auf Jacquelines Angaben ein, so dass der Angriff uns immer mehr unter Druck setzten konnte.
Mitte des Satzes wechselten Nadja und Laura die Positionen und die Mannschaft stabilisierte sich dadurchetwas, trotzdem behielt die Mannschaft aus Moslesfehn zum dritten Mal in diesem Spiel am Ende mit 11:9 die Oberhand.
Die erste Niederlage der Saison war damit perfekt.

VfL Kellinghusen : VfK Berlin: 2:3 (8:11;14:12;9:11;11:6;10:12)

Gegen den VfK wollte man nun natürlich gewinnen.
Trainer Uwe Voss wechselte lediglich Helen gegen Vemke.
Sonst startete er wie gewohnt mit Jacqueline vorne links und Anika vorne rechts.
Gegen den VfK starteten die VfL´erinnen unsicher konnten jedoch lange den Satz offen halten.
Anika spielte an der Angabe unsicher und so übernahm Jacqueline dann auch die Angabe. Trotzdem ging derSatz mit 8:11 verloren.
Danach entwickelte sich ein enges Spiel. Angaben des VfK stellten alle vor eine schwere Aufgabe, aber auch Jacqueline konnte immer wieder punkten.
In der Verlängerung des zweiten Satzes konnten die Störstädterinnen mit 14:12 den Sack zu machen.
Nun dachte man der Knoten ist geplatzt, aber weiterhin schlichen sich viele Unkonzentriertheiten ein.
Das Trainergespann Voss/Schneider wechselte Helen für Vemke zurück.
Trotzdem musste man den Satz mit 11:9 nach Berlin geben.
Nach dem Seitenwechsel spielten die VfL Frauen endlich so wie sie es eigentlich können und setzten den VfK dauerhaft unter Druck. Ein sehr guter Aufbau war die Grundlage für den 11:6 Erfolg im vierten Satz.
Im Entscheidungssatz lag man zum Seitenwechsel zwar 4:6 hinten drehte dann aber nochmal auf und hatte schließlich bei 10:7 drei Matchbälle.
Aber wie es an diesem offensichtlich für das Team gebrauchten Tag halt so war, konnte man keinen nutzen und somit weder den Satz noch das Spiel nach Hause bringen.
10:12 hieß es am Ende und man stand an diesem Tag mit leeren Händen da.

Fazit:
Nach diesem Spieltag und dem Abschluss finden sich die VfL Frauen auf einem sehr guten Platz 3 in der Tabelle wieder.
An diesem Sonntag fehlte allen etwas die Konstanz und Kaltschnäuzigkeit. Dennoch hat immer das Team eine hervorragende Hinrunde gespielt und ist dem eigentlichen Ziel, dem Klassenerhalt sehr nah.
Die Favoritenrolle haben nach wie vor andere Teams, auch wenn diese Mannschaften diese natürlich gerne an einen jungen Aufsteiger aus dem Norden abgeben wollen.
Am kommenden Wochenende ist dann ein Doppelspieltag angesetzt, wo man auf drei der Favoriten trifft.
In Schülp steigt am Wochenende das Derby und Sonntag geht es dann an den Ort des Aufstiegs, nach Essel.

VfK Berlin: Endlich wieder Siegersekt

Während am vergangen Spieltag die Spiele gegen unsere Nachbarn im Tabellenkeller auf dem Programm standen, war an diesem Spieltag das andere Ende der Tabelle zu Gast: die Tabellenspitze in Form von Moslesfehn und Kellinghusen.

 

 

VfK 1901 Berlin – SV Moslesfehn 2:3 (7:11, 11:6, 11:9, 14:15, 5:11)

Die beste Zusammenfassung lieferte Kathrin nach dem Spiel: „Wenn noch einmal jemand schade sagt…!“ Nach Abpfiff war die Riege der Trost-Schulterklopfer groß, selbst Moslesfehn hatte zwischenzeitlich nicht mehr mit dem Sieg gerechnet. Nach verschlafenem ersten Satz nahmen wir das Wort Abstiegskampf wörtlich und boten 2,5 Sätze lang den Niedersachsen die Stirn. Mehrere Matchbälle im vierten Satz waren die Folge, genutzt haben wir keinen. Im entscheidenden Moment behielt Moslesfehn die Ruhe, wir dagegen verloren die Nerven und damit auch den Satz. Der 5. Satz kann wohl unter Frustbewältigung verbucht werden, hier lief nicht mehr viel zusammen.

 

VfK 1901 Berlin – VfL Kellinghusen 3:2(11:8, 12:14, 11:9, 6:11, 12:10)

Der Aufsteiger aus Schleswig-Holstein war furios in die Saison gestartet. Ein unbeschriebenes Blatt ist die junge Mannschaft aber nicht, schließlich sind sie bereits seit 2 Jahren in der Halle erstklassig. In der Abwehr taten wir uns schwer mit den variabel geschlagenen Bällen. Dass es letztendlich dennoch reichte, haben wir zum einen Alex grandioser Angabe zu verdanken – wir haben die Asse leider nicht gezählt. Zum anderen entdeckt Ulli ihre Abwehrqualitäten und kratzte in beeindruckender Manier kurze und halbe Bälle. Der fünfte Satz könnte daher unter dem Motto „Das Glück ist mit den Tüchtigen“ stehen. Denn wir lagen schon mit 7:10 hinten, bevor Fortuna beschloss, uns doch einmal ein Stückchen vom Kuchen abzugeben.
Es spielten: Schubert, Birkenbach, Bork, Meiners, Reimer, Wenzel

10 gespielten Sätzen stehen nun magere 2 Pünktchen gegenüber. Viel Aufwand für eine kleine Ausbeute – aber jetzt wissen wir, dass am Ende des steinigen Wegs doch ein paar Pünktchen versteckt sind. Wir werden den Weg weitergehen, die Kondition reicht auf jeden Fall.

Selsingen: Bundesliga-Damen mit zwei Siegen zurück an der Tabellenspitze

Am letzten Hinrundenspieltag der laufenden Feldsaison überzeugten die Damen mit einer guten Teamleistung. Die Mädels starteten souverän in die erste Partie des Tages gegen den Ahlhorner SV. Die Bälle wurden sicher nach vorne gebracht und durch ein präzises Zuspiel konnte die überragend agierende Angreiferin Laura Marofke immer wieder in Szene gesetzt werden. Mit Kommunikation, Konzentration und einer geschlossenen Teamleitung gewann man das Spiel mit 3:0 Sätzen (11:4, 11:8, 11:2).

In der zweiten Partie gegen den TSV Schülp konnte das Team an die gute Leistung anschließen. Souverän spielte man seinen Stiefel runter und konnte die Angriffe des Gegners entschärfen. Das Spiel konnte ebenfalls ungefährdet mit 3:0 für sich entschieden werden (11:3, 11:6, 11:8).

Nach diesem Spieltag findet sich das Team von Trainer Danny Heitmann an der Tabellenspitze wieder. Am nächsten Wochenende folgt ein Doppelspieltag. Zunächst wird am Samstag mit der erste Partie gegen den TSV Essel um 15 Uhr auf dem Sportplatz im Sick gestartet. Weiterer Gast ist die Mannschaft des VfK Berlin. Am Sonntag trifft die Mannschaft in Schneverdingen auf den punktgleichen SV Moslesfehn und den Gastgeber. Spielbeginn ist um 11 Uhr.

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung und spannende Spiele.

Essel schreibt

Nachdem am letzten Spieltag die Heimspielpremiere gegen den SV Moslesfehn und TSV Schülp misslang, standen die Mädels des TSV Essel vor dem vierten Spieltag gegen die Konkurrenz aus Schneverdingen und Hammah gewaltig unter Druck, wollte man nicht in die unmittelbare Abstiegszone hineingeraten. Und dieses gelang der Truppe um Mannschaftsführerin Anne Lütjen eindrucksvoll, gewann man doch das Derby gegen den MTV Hammah mit 3:1.

 

TSV Essel – MTV Hammah 3:1 (9:11/11:7/11:5/11:8)

Beide Mannschaften waren sich vor dem Spiel bewusst, welche große Bedeutung diese Partie hat. Der MTV Hammah wollte punktemäßig mit dem TSV Essel gleich ziehen, die Geestländerinnen den Punktevorsprung auf die Abstiegsplätze ausbauen. Und die blau-weißen aus Hammah kamen mit diesem Druck anscheinend besser zu recht. Schnell führte der MTV Hammah mit 6:3 Punkten. Das sonst so sichere Spiel des TSV Essel fand überhaupt nicht statt, alleine im ersten Satz produzierte man 6 „unforced errors“ im Spielaufbau und bei der Angabe. Zwar verkürzten die Esslerinnen den Rückstand noch auf 9:10, doch ein Angaben-Ass von Thordis Pöhl bescherte dem MTV Hammah die verdiente 1:0 Satzführung.

Erst ein Donnerwetter in der Satzpause vom Trainergespann Marco Bartsch und Ronald Kortzack weckte die Mannschaft auf. „Ich habe selten die Mannschaft so schlecht spielen sehen und war verärgert über das Auftreten. So bestreitet man kein Derby“, lautete das kurze Fazit vom Trainer Marco Bartsch. Und die mahnenden Worte nahmen sich die Spielerinnen zu Herzen, denn je länger das Spiel dauerte, um so besser kam der „Essler Angriffsexpress“ ins Rollen. Gute Angaben von Svenja Donner, tolle Rückschläge von Fiona Richter und eine gute Abwehrarbeit von Seike Dieckmann, Anne Lütjen und Jasmin Winkelmann, brachten den TSV Essel auf die Siegerstraße. Mit 11:7 und 11:5 gewann man die Sätze 2 und 3 und führte verdient zu diesem Zeitpunkt mit 2:1 Sätzen. Und auch im vierten Satz sah alles nach einer klaren Angelegenheit für den Geestclub aus, führte man doch recht schnell mit 6:3 Punkten. Doch der MTV Hammah konterte noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung und glich auf 6:6 aus. Eine kleine Umstellung in der Abwehr, Jessika Donner kam für Anne Lütjen, sorgte dann aber wieder für die Ruhe im Spiel des TSV Essel. 3 Punkte hintereinander und man führte mit 9:6 und gewann anschließend mit 11:8 den Satz und damit auch das wichtige Match. „Wir sind erleichtert über diesen wichtigen Sieg, konnten wir doch den Abstand auf die Abstiegsränge vergrößern. Der erste Satz war miserabel, danach hat sich die Truppe allerdings gefangen und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“ so das Fazit von Trainer Ronald Kortzack, –zum Spielbericht

 

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann, Jessika Donner und Anne Lütjen

TSV Essel – TV Jahn Schneverdingen 3:2 (8:11/11:8/8:11/11:8/3:11)

Nach dem Sieg gegen Hammah, sah man den TSV Essel in der Partie gegen den TV Jahn Schneverdingen in der Außenseiterrolle, spielten die Heiderinnen doch zum ersten Mal mit der kompletten Truppe und hatten so in der Startaufstellung mit Hinrike Seitz, Theresa Schröder und Neuzugang Aniko Müller gleich 3 Nationalspielerinnen aufzubieten. Doch Angst kannten die Grün-Weißen nicht und boten dem Favoriten aus Schneverdingen lange Paroli. Angefeuert von den Fans entwickelte sich eine packende und spannende Partie. Die ersten 4 Sätze waren alle bis zum 8 Gutpunkt auf Messersschneide und letztendlich gewann dann doch immer die Mannschaft, die auf ihrer Seite den Rückenwind ausnutzen konnte. Überragend aus Essler Sicht vor allen Dingen die Abwehrwehrarbeit durch Seike Dieckmann und Jessika Donner, sowie die Angaben von Jasmin Winkelmann, die es immer wieder schaffte, durch „halblang geschlagene Bälle“ Lücken in der TV Jahn-Abwehr zu finden.Im fünften Satz allerdings spielten die Heiderinnen, mit einer überragenden Hinrike Seitz auf der Mittelposition, ihre ganze Klasse und Erfahrung aus. Über 4:1 und und 8:2 gewann die Truppe von Trainerin Christine Seitz verdient den entscheidenden Satz mit 11:3 und damit das Spiel mit 3:2 Sätzen. „ Der Sieg ging am Ende für den TV Jahn in Ordnung. Ich bin trotzdem stolz auf meine Truppe, mit welcher Leidenschaft und Kampfkraft sie dem Gegner Paroli geboten hat. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, bringen uns diese Spiele in der Entwicklung weiter. Auf diese Leistung können wir aufbauen“ so Trainer Marco Bartsch. – zum Spielbericht

Es spielten: Fiona Richter, Svenja Donner, Seike Dieckmann, Jasmin Winkelmann und Jessika Donner.

 

Ausblick: Nach der Hinrunde belegt der TSV Essel mit 6:10 Punkten den 7. Tabellenplatz und hat 4 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Doch ein komfortabler Punktevorsprung sieht anders aus. Die Liga ist ausgeglichener denn je, so gewann am WE der Letzte VFK Berlin gegen den Ersten VFL Kellinghusen mit 3:2. Und deshalb müssen auch die Geestländerinnen weiter auf der Hut sein. Gelegenheit bietet dafür das kommende Wochenende, wo gleich 2 Spieltage stattfinden. Am Samstag muss man um 15.00 Uhr in Selsingen gegen Gastgeber und Spitzenreiter MTSV Selsingen antreten, bevor der Abstiegsknaller gegen VFK Berlin ansteht. „ Ohne Wenn und Aber ein 4 Punkte-Spiel“ so Abwehrspezialistin Seike Dieckmann. Am Sonntag geht es dann auf der heimischen Anlage um 11.00 Uhr gegen den Ahlhorner SV und Kellinghusen um weitere Punkte. „ 2 Punkte aus diesen 4 Spielen sind unser Ziel“ so der einheitliche Tenor der Mannschaft. Und damit dieses Unterfangen gelingt, hofft die Mannschaft, dass möglichst viele Zuschauer die Truppe zum Auswärtsspiel nach Selsingen begleiten werden und auch am Sonntag das Team beim Heimspieltag lautstark unterstützen werden. „Die Saison geht in die entscheidende Phase, daher wäre Unterstützung wichtiger denn je“, so Angabenschlägerin Svenja Donner.

 

Tabelle

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. MTSV Selsingen 8 22:5 14:2
2. SV Moslesfehn 8 21:13 14:2
3. VfL Kellinghusen (N) 8 21:11 12:4
4. TSV Schülp 8 19:11 10:6
5. TV Jahn Schneverdingen 8 17:17 6:10
6. Ahlhorner SV 8 13:18 6:10
7. TSV Essel (N) 8 12:20 6:10
8. VfK 01 Berlin 8 8:23 2:14
9. MTV Hammah 8 7:22 2:14

Aktualisiert (Dienstag, den 16. Juni 2015 um 21:23 Uhr)

Zusammenfassung der Berichte