Schülp glänzt bei der DM U12

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Das Sahnehäubchen sollte den Mädels am Ende nach der knappen Niederlage gegen Schneverdingen zwar fehlen, dennoch war es für die erste DM-Teilnahme der Mannschaft eine herausragende Teamleistung und zu recht ist das Team um die Trainer Kim Reimers und Rouven Schönwandt  die viertbeste Mannschaft in der U12 in Deutschland!!!!

Das Auftaktspiel gegen den gruppenzweiten TSV Karlsdorf wurde wie erwartet eine enge Kiste. Das Spiel wurde um die herausragende Linkshänderin Franziska Habitzreither aufgebaut, so dass es darum ging diese zu beschäftigen und die wuchtigen Schläge aufzunehmen. Lea Ratzlaff startete hinten links und Maira Jöhnk übernahm den defensiven Posten vorne links. Zunächst schien das Konzept aufzugehen, dann jedoch rächte sich die ungewohnte Aufstellung und kleine Fehler schlichen sich ein. Zur Satzmitte tauschten beide wieder und das druckvolle Spiel kehrte zurück und trieben die Karlsdorfer schier zur Verzweiflung. Mit 11:9 ging der Satz verdient an den TSV.

 

In Satz zwei kamen wir gut ins Spiel, bevor die Mädels ins alte Muster zurück fielen. Körpersprache null, anfeuern null und 5 Einzelkämpfer auf dem Feld. Karlsdorf kam alleine aufgrund des Umstandes in den Satz, dass die Schülperinnen zahlreiche Eigenfehler produzierten, denn diese hatte sich eigentlich schon aufgegeben und waren nun im 2/3 des Satzes wieder dran. Rechtzeitig vor Schluss  einmal schütteln und in einer spannenden Endphase wurde der Satz eingefahren, da sich nun auch Annika Rennekamp nach einem kurzen Zwischentief wieder voll reinhängte und so Lea Ratzlaff aus allen Lagen punkten konnte. Halbfinale nach krasser Leistung aller Mädels denn außer der etwas verträumt wirkenden Celina Voß steigerten sich alle inkl. Finja Nay und Maira Jöhnk nochmals deutlich zum Vortag.

 

Im Halbfinale wartete nun der Elsflether TB. Das Vorrundenspiel ging ziemlich deutlich auch aufgrund eigener desolater Leistung an den Gegner, der auch im Halbfinale hoher Favorit sein sollte. Die Hose randvoll entwickelte sich auch Satz 1 wie das Vorrundenspiel. Zugucken statt mitspielen war das Motto und was die Abwehr nicht vergab wurde spätestens von Lea Ratzlaff in einen gegnerischen Punkt umgewandelt. Da hätte sich der unsportliche Elsflether Trainer (einer sympathischen Mannschaft)  sein Psychospielchen auch sparen können. Für mich sind Trainer die ihre Angreifer direkt in die Linie des Gegners stellen um deren einspielen zu stören einfach absolute Negativbeispiele für unsere Sportart. Nunja man sieht sich immer zweimal.

 

Satz 2 war besser, aber auch erst nachdem Finja Nay den Platz für Anna Krüger-Johannsen räumen musste. Das hatte aber weniger etwas mit Finjas Leistung zu tun und noch weniger mit der Anna, aber plötzlich ging ein Ruck durch das Team, von dem der Gegner offensichtlich überrascht war. Es reichte auch mit stark verbesserter Leistung nicht zum Sieg.

 

Die Trauer war aber nur von kurzer dauer, denn das Spiel gegen Schneverdingen um Platz 3 stand an. Nach einer sehr freundschaftlichen Begrüßung mit gemeinsamer Mannschaftsbesprechung, ging es auf dem Platz auf dem sich beide Teams auf Augenhöhe nichts schenkten und um jeden Ball fighteten. Schneverdingen merkte man an, dass sie mehr Erfahrung hatten und konnte sich verdient in einem hochklassigen Satz 11:8 durchsetzen. Die krassen Linienrichterfehlentscheidungen glichen sich in dem Spiel glücklicherweise aus.

 

Satz 2 wurde noch besser. Lange Ballwechsel mit gutem Aufbauspiel und sehr guter Verteidigung konnten die Fans der beiden Teams sehen. Zum Satzende konnte Schülp drei Matchbälle abwehren und beim Stand von 12:11 für Schneverdingen entwickelte sich ein unglaublicher Spielzug der mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten bestimmt zwei Minuten dauerte. Der Satz hatte keinen Gewinner verdient, er bekam aber leider einen als Maira Jöhnk einen schweren Ball nur ins Aus abwehren konnte.

 

Herzlichen Glückwunsch an Schneverdingen zum dritten Platz.

 

Der TSV Breitenberg belegte einen sehr guten fünften Platz und deren Trainer Dörte Plähn und Susanne Frietzsch sind mindestens genauso stolz auf Ihre Mädels  wie wir auf unsere. Daher auch ein herzlichen Glückwunsch nach Breitenberg.

Stimmen

Kim Reimers: Einfach eine geile DM. Alle waren mit viel Ehrgeiz und Einsatzwillen dabei und jeder ist phasenweise über sich selbst hinausgewachsen.

Rouven Schönwandt: Wir haben ein super Turnier gespielt. Mit der Leistung hätten wir auch bei unsere ODM eine gute Chance gehabt uns für die DM zu qualifizieren. Jeder der Spieler konnte sich innerhalb des Turnieres steigern und die gewonnene Erfahrung wird uns in der Halle helfen. Dem Ausrichter ein herzliches Danke für eine perfekt und liebevolle ausgerichtete DM.

 

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