20140703_Nachbericht_KN_webDer nächste Spieltag steht bevor und die Nachberichte sind erschienen. Hier einmal die Sachen die ich so finden konnte. Den TSV Schülp betreffend sollte man den DFBL Bericht wie immer mit ein wenig Abstand und Humor betrachten.
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Aus der NWZ: http://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/lokalsport/revanche-nicht-geglueckt_a_16,0,756348225.html
MOSLESFEHN Durch zwei Heimniederlagen sind die Faustballerinnen des SV Moslesfehn in der 1. Bundesliga der Frauen auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht.

Gegen den TSV Schülp musste sich die Mannschaft von SVM-Trainer Frank Kanegießer am Sonntagvormittag trotz zweimaliger Satzführung mit 2:3 geschlagen geben (11:5, 9:11, 13:11, 7:11, 3:11). „Dabei hatten wir mit denen nach der knappen Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen, die wir gerne beglichen hätten“, sagte SVM-Spielerin Sabine Grüning.

Und es sah für Moslesfehn zunächst auch gut aus, denn den ersten Satz gewannen die Gastgeberinnen recht souverän. „Danach hatten wir aber Probleme mit dem Ball, während Schülp immer weniger Fehler gemacht hat“, berichtete Grüning. Im fünften Satz lief dann bei den Moslesfehnerinnen nichts mehr zusammen, während sich Schülp in einen Rausch spielte.

Gegen den amtierenden Deutschen Meister und Tabellenführer TV Jahn Schneverdingen hatte der SVM anschließend wie befürchtet beim 0:3 keine Chance (7:11, 10:12, 6:11). „Die waren uns in allen Belangen überlegen“, gab Grüning zu. Gegen die druckvollen und gut aufgebauten Angriffe von Schneverdingens Nationalspielerin Cindy Nökel wussten die Moslesfehnerinnen kein Mittel. Im zweiten Abschnitt konnte die Heimmannschaft noch gut mithalten, gab letztlich aber auch hier durch unnötige Fehler eine 7:4-Führung aus der Hand.

Mit 10:14 Punkten liegt der SVM in der Tabelle nun auf dem fünften Rang. Weder nach oben in Richtung DM-Plätze als auch nach unten kann der Kannegießer-Truppe noch etwas passieren.
Von der Seite der Schneverdinger: http://faustball-tvjahn.de/pages/posts/6.-bundesligaspieltag-in-moslesfehn-311.php

Mit zwei ungefährdeten 3:0 – Erfolgen gegen die direkten Verfolger vom SV Moslesfehn und dem TSV Schülp haben die Faustballerinnen vom TV Jahn Schneverdingen das erste Saisonziel erreicht. Nach acht Siegen in Folge und mit nunmehr 22:2 Punkten ist die Qualifikation für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt geschafft.
Im Gegensatz zum Hinspiel startete der TV Jahn hochkonzentriert in die Partie gegen Schülp und sicherte sich den ersten Satz durch druckvolle Angriffe von Cindy Ristel und Brigitte Matthiesen mit 11:3.  Im zweiten Durchgang, mittlerweile mit Lina Schröder im Spiel, konnten die Schleswig-Holsteinerinnen besser mithalten und verkürzten zwischenzeitlich auf 6:9. Im Schlussspurt ging aber auch dieser Satz mit 11:7 an die Schneverdingerinnen. Über 9:2 und letztendlich 11:3 konnte das Spiel mit 3:0 sicher gewonnen werden.
Gegen den letzt jährigen Bronzemedaillengewinner aus Moslesfehn, der sein erstes Spiel gegen Schülp überraschend mit 2:3 verlor, begann Schneverdingen wieder mit der Abwehrreihe Theresa Schröder, Janina von der Lieth und der am heutigen Tag bestens aufgelegten Hinrike Seitz. Im Angriff waren es erneut Ristel und Matthiesen, die den Gegner vor unlösbare Aufgaben stellten. Nach dem 11:7 Satzerfolg kam nun Moslesfehn besser ins Spiel und setzte sich mit 7:3 im zweiten Satz ab. Beim Stand von 10:10 kam der TV Jahn erstmals zum Ausgleich und beendete mit zwei sehenswerten Angriffen die Aufholjagd erfolgreich. Der dritte Durchgang wurde unspektakulär und souverän mit 11:6 gewonnen und damit zwei wichtige Punkte verbucht.
Als Tabellenführer der 1. Bundesliga Nord gehen die Schneverdingerinnen nun gestärkt in den Europacup, der am kommenden Wochenende in Linz/ Österreich ausgetragen wird.
Im Spitzenspiel zwischen dem Ahlhorner SV und dem bis dahin ungeschlagenen MTSV Selsingen behielten die Ahlhornerinnen mit 3:0 die Oberhand. Somit haben Selsingen, Ahlhorn und Schneverdingen nunmehr alle zwei Verlustpunkte auf ihrem Konto und in den kommenden direkten Duellen dieser Teams wird die Staffelmeisterschaft entschieden. Im Tabellenkeller zeichnet sich ein Dreikamp zwischen Hammah, Düsseldorf und Leichlingen um die zwei Abstiegsplätze ab. Mit vier Punkten hat Hammah aktuell die besseren Karten und zwei Zähler Vorsprung vor den Kontrahenten.
  
Zum Einsatz kamen:
Cindy Ristel, Brigitte Matthiesen, Theresa Schröder, Hinrike Seitz, Janina von der Lieth, Lina Schröder

Zuletzt geändert am: 29 Jun 2014 um 17:04

 

 

 

Quelle: http://www.faustball-liga.de/news/aktuell/feldsaison_2014/spitzenspiel_geht_an_ahlhorn/index_ger.html

 

Spitzenspiel geht an Ahlhorn

Oldenburg (DFBL/saw) — Das Spitzenspiel zwischen dem bis dahin ungeschlagenen MTSV Selsingen und dem Ahlhorner SV konnten die Gastgeber aus Ahlhorn nach einem 3:0 überraschend klar für sich entscheiden.

Kurz vor Spielbeginn meldete sich der Wettergott zu Wort, sodass der Regen den Sportplatz gut durchnässt hatte. Gleich von Beginn setzte der ASV den MTSV Selsingen unter Druck und konnte sich einen leichten Vorsprung erspielen. Ein relativ deutlicher 11:7-Sieg war nicht zuletzt den Servicefehlern der gegnerischen Angreiferinnen zu verdanken. Dass sich bei diesem Spiel zwei Favoriten der Nordstaffel duellierten, wurde spätestens im zweiten Satz deutlichen. Viele umkämpfte Ballwechsel mit spektakulären Aktionen bekamen die Zuschauer geboten und schließlich gelang es den Ahlhornerinnen sogar einen 2-Punkte Rückstand in einen knappen Satzsieg zu verwandeln. Auch im dritten Satz sah es danach aus, dass die Selsingerinnen die Oberhand gewinnen. Erneut zeigten sich in der Schlussphase des Satzes leichte Unsicherheiten beim MTSV. Am Ende ging nach einem 3:0 (11:7; 11:9; 11:9) der Ahlhorner SV als erleichterter Sieger vom Platz.

Im Anschluss traten der MTSV Selsingen und der MTV Hammah aufeinander. Nach einem knappen ersten Satz, ließen sich die Selsingerinnen nicht mehr viel nehmen. Trotz vieler guter Angriffe von Hammahs Jana Rapp waren es die Favoriten, die alle drei Sätze für sich entschieden (11:9; 11:6; 11:6). Ähnlich verlief auch das letzte Spiel des Tages zwischen dem Gastgeber und dem bis dahin unbekannten Liganeuling aus Hammah. Im dritten Durchgang der Begegnung konnte Hammah sogar in Führung gehen, doch war es erneut das erfahrene Team, das die entscheidenden Punkte zum 3:0 (11:8; 11:6; 11:9) erspielen konnte. Hammah bleibt weiterhin auf Platz 7 der Tabelle und ist der Abstiegszone somit gefährlich nahe.

Zum Doppelspieltag reiste der VfK Berlin an diesem Wochenende ins Rheinland und kehrt mit der maximalen Ausbeute von acht Punkten zurück in die Hauptstadt. Am Samstag musste man gegen dem Leichlinger TV einen knappen ersten Satz hergeben, konnte die folgenden Durchgänge und damit das Spiel 3:1 (10:12; 11:8; 11:9; 11:7) für sich entscheiden. Gegen die TG Düsseldorf lief es anschließend noch besser. Das Team, das bis dahin ohne einen einzigen Satzsieg die Saison bestritt, konnte die Berlinerinnen zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis bringen. Ein klares 3:0 (11:6; 11:4; 11:4) war die Folge. Am Tag darauf blieben die Berlinerinnen von Trainer Roland Schubert sogar ohne Satzverlust. Auch gegen Leichlingen gelang nun der glatte 3:0-Sieg (11:9; 11:4; 11:4). Gegen die Düsseldorferinnen wurde es jedoch im dritten Satz noch einmal eng. Erst beim Stand von 12:11 konnte der VfK den Siegtreffer erzielen (11:5; 11:2; 13:11).

Über die ersten Punkte auf dem Haben-Konto dürfen sich nun auch der Leichlinger TV und die TG Düsseldorf freuen. Nachdem am Samstag der Leichlinger TV die dominante Mannschaft war und Düsseldorf mit 3:0 (11:6; 11:9; 12:10) bezwingen konnte, wendete sich das Blatt am folgenden Tag. Bei erneut nassen Bedingungen lieferten sich beide Konkurrenten einen umkämpften Schlagabtausch. Erst der fünfte Satz brachte die Entscheidung, diesmal zu Gunsten der gastgebenden Düsseldorferinnen (11:8; 7:11; 12:14; 11:5; 11:4). Diese Punkte retten beide rheinländischen Teams jedoch nicht aus dem Tabellenkeller. Der Rückstand auf Hammah beträgt jedoch nur noch zwei Punkte, sodass man sich weiterhin Hoffnung machen darf, den Klassenerhalt in letzter Sekunde sichern zu können.

Eine knappe Niederlage musste der SV Moslesfehn gegen den TSV Schülp hinnehmen. Nachdem vor allem der zweite und dritte Satz zum Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Teams wurden, steigerten sich die Schülperinnen im weiteren Verlauf immer mehr. Der 2-1-Satzrückstand konnte zunächst ausgeglichen werden und in einem überzeugenden und deutlichen fünften Satz gewonnen werden (11:5; 9:11; 13:11; 7:11; 3:11). Für die Aufsteiger sind diese Punkte besonders wichtig. Damit klettert Schülp in der Tabelle an den SV Moslesfehn vorbei, für den die DM-Qualifikation nun fast in unerreichbare Weite rückt. Schülp hingegen hat den Klassenerhalt damit endgültig perfekt gemacht.

Anders als noch eine Woche zuvor hatten der TV Jahn Schneverdingen im zweiten Spiel des Tages gegen den TSV Schülp keine großen Probleme. Der Favorit zog dem TSV drei Mal in Folge davon und sicherte sich ohne Satzverlust einen klaren 3:0-Erfolg (11:3; 11:7; 11:3).

Auch gegen den TV Jahn mussten die Moslesfehnerinnen eine Niederlage hinnehmen. Nach einem 7:11 im ersten Satz mobilisierten die Moslesfehnerinnen noch einmal alle Kräfte und schafften es, die Entscheidung bis in die Verlängerung hinauszuzögern. Schneverdingen ließ sich davon nicht beirren und siegte nicht nur im zweiten Durchgang mit 10:12, sondern rief anschließend erneut eine souveräne Leistung ab, die zum 3:0-Sieg (7:11; 10; 12; 6:11) führte.

Damit haben die drei DM-Aspiranten aus Ahlhorn, Selsingen und Schneverdingen jeweils eine Niederlage aufzuweisen. Mit mindestens acht Punkten Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz können sich alle drei Teams so gut wie in Sicherheit wiegen, in Schweinfurt mit dabei sein zu dürfen. Besonders spannend bleibt die Frage, wer sich als Staffelsieger direkt für das Halbfinale der Endrunde qualifizieren wird.

 

Pressespiegel 1. Bundesliga – Die Nachberichte